August 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

wenn man das Gründungsjahr unserer Brauchtumsgesellschaft bedenkt (1927), wird klar: Im kommenden Jahr feiern wir das 99. Jahr unseres Bestehens. Für manche ist schon die Zahl „99“ magisch. Sie taucht in der Preisgestaltung auf (99,99 Euro) oder als Rückennummer des legendären kanadischen Eishockeyspielers Wayne Gretzky. Natürlich auch im Lied der „99 Luftballons“.

Für Creinvelt ist die 99 auch eine Brücke zum Hundertsten. Und so heißt unser Motto für die kommende Session:

„99 Jahre Creinvelt: Mer fi-ere duur bös 100!“

Na, also … jetzt ist er raus – unser Leitgedanke für 2026. Auf Hochdeutsch übersetzt: „Wir feiern durch bis Hundert!“

Gut, das ist natürlich leicht übertrieben. Obwohl die älteren Creinvelter in den ersten Jahrzehnten Meister der Feierlaune waren. Ich erinnere mich an Anekdoten, die unsere verstorbenen Freunde Heinz Sorgalla und Jackie Gröpel aus ihren ersten Creinvelt-Jahren erzählten: Vom wöchentlichen Stammtisch am Samstag in der Gaststätte von Trümbach auf der Rheinstraße, Ecke Luisenstraße.

Der Creinvelt-Winkel war 1963 eingeweiht worden. Karikaturen der Aktivitas, die unser Zeichner Paul Keller seit 1953 angefertigt hatte, schmückten die Wände des neuen Stammtischs. Der auch sonst eine bemerkenswerte Anziehungskraft besaß: Einige Quellen berichten, dass manches Mal der Aufbruch vom Creinvelt-Winkel erst am Tag darauf, also am Sonntagvormitttag, gelungen sei. Kaum zu glauben.

Damals waren auch die Runden, die „geschmissen“ wurden, anders als heute. Jackie Gröpel erzählte zu seinen Lebzeiten noch gerne, dass beim „Georg von Trümbach“ jeder, der dabei war, mehrere Runden geben musste, und zwar eng getaktet. Nach Kommando unseres damaligen Vorsitzenden Willi Pilger wurden Runden nur als „Herrengedeck“ akzeptiert, also ein Bier mit einem klaren Schnaps. Dies allerdings war nur für Geübte zu bewältigen. (Nebenbei: Das ist sicher nichts, auf das man aus heutiger Sicht stolz sein sollte. Die Zeiten haben sich doch sehr in Richtung Mäßigung und Gesundheit geändert.)  

Auch die jungen Creinvelter Heinz Sorgalla und Jackie Gröpel waren – wie sie berichteten – den aufeinanderfolgenden Herrengedecken nicht gewachsen.

Nun wird in der Retrospektive beschrieben, dass neben dem dauerhaft reservierten Creinvelt-Winkel einige Kübel standen, in denen hauptsächlich grüne, harte, spitz zulaufende Pflanzen wuchsen, auch Sukkulenten genannt. Sie sind normalerweise sehr robust, denn sie besitzen die Fähigkeit, Wasser zu speichern.

Doch gab es am Creinvelt-Stammtisch kein Wasser, sondern nur Bier und Schnaps. Und da alle unsere damaligen Spouljonges die Menge an Schnaps nicht vertrugen, kippten sie ihn, um sich zu erleichtern, klammheimlich und unbemerkt bei jedem „Prost“ seitwärts in die Pflanzenkübel.

Wie man ahnen kann, hatten sich die wasserspeichernden Pflanzen noch nicht an klare Schnäpse angepasst. Kurz und bedauerlich: Auch nach mehrjährigem Training in der Gaststätte von Trümbach fehlte ihnen die Fähigkeit, die kleinen, harten und klaren Getränke in ihre DNA zu übernehmen. Schade, sie gingen langsam ein, was unser damaliger Wirt Georg sowohl fassungs- als auch ahnungslos beobachten musste.

Soweit, die kleine, überlieferte Anekdote.

„99 Jahre Creinvelt: Mer fi-ere duur bös 100! Ganz so intensiv wie unsere ersten Creinvelt-Generationen werden wir es nicht durchhalten. Aber freuen wir uns doch jetzt schon auf die Übergangszeit vom 99. auf das Hundertste, auf unser Jubiläumsjahr. Und: Maake mer os Freud tusame! 

3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

Juli 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

 manchmal fallen mir Gedanken ein, die ich sofort wieder verwerfe, weil sie sich für einen Brief an unsere Gäste nicht eignen.

Vor einigen Tagen dachte ich allerdings an Vicco von Bülow, den wir alle unter seinem Künstlernamen „Loriot“ kennen und schätzen.

An seine Knollenmännchen erinnere ich mich – und seine vielen humorvollen Episoden. Zum Beispiel: „Das Bild hängt schief“ … mit einem zum Hausbesuch eingetroffenen Beamten. Nur drei Minuten dauert es von der feinen Ordnung des Salons bis zum totalen Wohnchaos. Weil ein kleines Wandbild schief hing – und der Protagonist, gespielt von Loriot selbst, dieses kleine Bild an der Wand während des Wartens schnell mal gerade hängen wollte.

Das Ende ist bekannt: Eine harmlose Absicht – und die Kettenreaktion: Alles scheppert und fällt zu Boden. Zimmerverwüstung pur.

Sagt uns das nicht auch etwas über Creinvelt? Ohne uns mit Loriot vergleichen zu wollen (und zu können). Zwischen Ordnung (Struktur) und Chaos (Überraschung)?

Wenn Sie schon länger zu Creinvelt kommen, kennen Sie unsere Grundordnung (Struktur): Beide Halbzeiten sind schon über Jahre immer wieder ähnlich geordnet.

Am Anfang des ersten Teils steht immer der Prinzenempfang. Unser Gruß an den Krefelder Karneval. Und an Prinzenpaar, Garden, Adjutanten, die ihre Ämter ehrenamtlich ausüben. Nur aus Liebe zum Brauchtum. Und aus Spaß und Freude am rheinischen Frohsinn.

Danach: Unser Prolog … bis hin zur a cappella-Gruppe am Ende des ersten Teils: Den außergewöhnlich guten Pink Propellers.

Pause. Zweiter Teil: Vom Einschunkeln über die Komödianten der Neuwirths Boersch bis zum Finale.

Also Struktur und Ordnung.

Aber dann – in den einzelnen Programmpunkten – hängt immer wieder mal „ein Bild schief“, fängt das Durcheinander an. Ein Könner auf diesem Gebiet ist unser Freund Johannes Kockers, der in diesem Jahr den Gaga-Test zur Programm-Nummer „Mähroboter suchen ein Zuhause“ schrieb. Und sollte das im kommenden Jahr auch der Fall sein, wissen Sie: Die Struktur, der Ablauf steht – aber innerhalb der Auftritte kann „das Bild schief hängen“, also ein augenzwinkernd beklopptes „Chaos“ entstehen.

Übrigens … Loriot: Wir Creinvelter fühlen uns sehr mit dem überragenden deutschen Humoristen verbunden. So erinnerten wir – damals noch im Parkhotel – mit einer Hommage an diesen Ausnahmekönner. Was wir nachspielten? – Na? Nicht: Die Nudel. Auch nicht: Zwei Herren im Bad. Sondern: „Früher war mehr Lametta!“ Von und mit Opa Hoppenstedt.

Im kommenden Jahr feiert Creinvelt sein 99jähriges Bestehen. Ist das nicht unglaublich? Schon 99 Jahre! Unser Motto für die nächste Session wird die „99“ aufgreifen. Mit dem Hinweis: Die „100“ ist nur noch einen kleinen Schritt entfernt.

Am 30. und 31. Januar 2026 sind unsere Sitzungen. Bleiben Sie Krefeld und Creinvelt gewogen. Und genießen Sie den Sommer. Am schönsten in Krefelds Biergärten.

Darauf ein dreifaches Heil (= Gesundheit) und Humpen (= Achtung, die Kehle immer feucht halten!) …

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

Juni 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

na, da habe ich mich aber gefreut! Lange Zeit war die vorherrschende Meinung, dass Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung der beste Weg zu einem guten Leben seien. Dazu gab es auch zahlreiche Untersuchungen und Berichte.

Die Ansichten – und die wissenschaftlichen Ergebnisse – haben sich vor kurzem gewandelt.

Nun scheint alles daraufhin zu deuten, dass die Fähigkeit viel wichtiger ist, die kleinen Freuden des Alltags genießen zu können. Schöne Momente gibt es ja immer wieder. Und kann es nicht einfach beruhigend – oder belebend – sein, draußen der Wäsche beim Trocknen zuzusehen? Ins Café zu gehen und in Ruhe die vorbeihastenden Menschen zu beobachten. Im Park eine lockere Runde zu drehen. Die Yogastunde zu genießen. Sich zuversichtlichen Gedanken und Phantasien hinzugeben.

Als mir vor einigen Tagen ein Magazin für Lebenskunst in die Hände fiel, las ich mit Interesse die Titelgeschichte: „Pause fürs Pflichtgefühl – warum Genuss uns weiterbringt als jede Disziplin.“ Dort schrieben die Autorinnen vom „harmlosen Vergnügen, also von den kleinen Freuden des Alltags, die für sich genommen niemandem schaden, unsere Stimmung aber schnell verbessern können.“

Zumindest im Kern ist da sicher etwas dran. Wie schön, wenn wir offen bleiben für die kleinen Fluchten aus dem Alltag.

Da fällt mir doch wieder unser Creinvelt ein. Unsere Monatsbriefe begleiten Sie als kleine Botschaften durch das Jahr. Wenn sie dem Gefühl der Verbundenheit dienen, ist das Ziel erreicht. Denn … erinnern Sie sich?! Wir begannen mit diesen monatlichen Schreiben am Beginn der Corona-Pandemie. Als feststand, dass wir im Jahre 2021 nicht auftreten können. Diese kleine Brücke sollte die Verbindung halten und bewahren. Nun gehen die Briefe schon ins sechste Jahr. Vielleicht – und hoffentlich – auch eine kleine Freude des Alltags.

Genießen Sie die schönen Momente, die der Sommer für uns bereithält.

Genuss lässt die Seele strahlen. Na ja … und dann gibt es ja immer noch den Satz: „Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar.“

In diesem Sinne:

3x „Heil und Humpen!“ und 3x „Freud tusame!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

Mai 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde, 


„alles neu macht der Mai“?! – Das ist nicht unbedingt gesagt: Für Creinvelt liegt der Mai in etwa „zwischen zwei Welten“. Zwischen der vergangenen Session – und den Planungen für die neue. Vielleicht so etwas wie „zwischen den Jahren“. Eigentlich gibt es in dieser Zeitspanne für uns wenig Neues. 

Was für mich aber neu ist: Manche unserer langjährigen Creinvelt-Gäste, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr an unseren Veranstaltungen teilnehmen können, fühlen sich (auch) durch die Monatsbriefe noch mit unserer Brauchtumsgesellschaft verbunden. Ist das nicht schön? 

Schön war auch, was sich vor einiger Zeit an unserer Haustüre ereignete. Da klingelte nämlich der Tiefkühlmann und fragte nach dem Öffnen: „Was darf’s denn Schönes sein?“ Und lächelte dabei. 
Seine Frage irritierte mich kurz. „Was darf’s denn Schönes sein?“ hätte ich bei Schmuck, Kleidung oder Antiquitäten erwartet. Aber nicht unbedingt bei Porree, Hähnchenschenkeln und dicken Bohnen. ‚Also‘, funkten meine Hirnzellen, ‚entweder ist er gut geschult – oder er macht seine Arbeit gerne. Vielleicht ist er auch ein Lebenskünstler, dessen fröhliche Warmherzigkeit zwischen den Tiefkühlboxen nicht abgekühlt ist. Der liebt sein Leben. So sieht’s aus.‘ 

Jetzt, Anfang Mai, sind die Knospen schon längst erblüht. Mutter Natur bereitet sich auf die Fülle des Jahres vor. Ein älterer Freund sprach immer davon, wie sehr er das „Crescendo des Frühlings“ liebt. 

Was darf’s denn Schönes sein? Ein längerer Tag, ein Sonnenstrahl, ein guter Gedanke, ein liebendes Herz. Das Pferd auf der Koppel, die Katze des Nachbarn, die Fahne im Wind. Die letzten welken Blätter, die verspätet vom Baum fallen. Drei Häuser weiter ein Kinderlachen. Das Gefühl, dass es mir gut geht. 

„Was darf’s denn Schönes sein?“ – Grenzt es nicht an ein Wunder, dass eine so kurze Bemerkung, verbunden mit einem Lächeln, uns diese Freude schenkt?! 

Was darf’s denn Schönes sein? – Diese simple Frage lenkt unseren Blick in eine gute Richtung. Und die Käse-Lauch-Suppe werde ich ab jetzt auch mit anderen Augen betrachten.

Möge die Lebensfreude Sie und uns in den Mai hinein begleiten. Sonst gibt es ja nicht viel Neues. Oder doch? – Vielleicht die Erkenntnis: „Trotz aller Schwierigkeiten … das Leben ist schön!“

Wenn Creinvelt Sie dabei noch länger begleiten darf, sind wir alle auf einem guten Weg in die Mitte des Jahres. 
Heil und Humpen!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V. 

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident 

 

April 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

gerade einmal drei Tage ist es her … vergangener Samstag, 29. März. Für alle, die nicht dabei waren: Creinvelt hat fast 250 Nadelträgerinnen und -träger für langjährige Treue
zu unserer Gesellschaft ausgezeichnet.

Es war ein freud- und würdevoller Rahmen im Zeughaus der Krefelder Prinzengarde. Dank an alle unsere Helferinnen und Helfer. Dank an Christian Cosman und seine Freunde, dass wir das schöne Domizil für einige Stunden nutzen durften. Dank an Beate für gute Betreuung und zielsicheres Zapfen.

Vielleicht fragen sich jetzt die eine oder der andere von Ihnen: „250 Auszuzeichnende? Da hat sich aber richtig was aufgestaut!“

Um mit leichtem Krefelder Akzent zu antworten: „Jenau so isset!“

Und somit widme ich diesen Monatsbrief ausnahmsweise und vor allem unseren ganz, ganz treuen Gästen.

Fast alle von Ihnen kennen noch den alt-ehrwürdigen Krefelder Hof, einige auch noch unsere Veranstaltungen in der Königsburg. Und manche sogar noch unsere sogenannten „Trockensitzungen“ im Passage-Theater, die erst in der Nacht – nach dem Ende des Kinoprogramms – begannen und bis in den frühen Morgen reichten. Und, ehrlich gesagt: „Trocken“ hieß nur: Es gab keinen Ausschank. Aber was da an „Flachmännern“ mitgebracht und verkümmelt wurde … mein lieber Schwan! Unseren alten Creinveltern zufolge wurde nie mehr getrunken als in den aufsteigenden Reihen des Passage-Theaters.

Okay, die Zeiten waren andere.

Aber woher kommt diese Anhäufung nicht verliehener Ehrungen?

Da möchte ich an einen hochverdienten Creinvelter erinnern, unseren früheren Schatzmeister Klaus Müller. Ganz akribisch hielt er Jahr für Jahr fest, wer zu uns kam. Und auch noch – bei der Platzzuteilung im Parkhotel – wer wann wo gesessen hatte.

Gemeinsam mit unserem Freund Dr. Dieter Margotte steuerte er unsere Nadelauszeichnungen in sicherem Fahrwasser. Nach seinem plötzlichen, krankheitsbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst – von einem Tag auf den anderen –, den zusätzlichen Erschwernissen durch die Corona-Pandemie und den unabwendbaren Wechsel ins Seidenweberhaus, kamen wir für einige Jahre, wie man so sagt: „Fies ins Schwimmen“.

Nun sind wir wieder auf dem letzten Stand – dank unseres Freundes und IT-Fachmannes Thomas Kempen – und holen mit Freude das Versäumte nach.

Es gibt also nicht nur beim „tapferen Schneiderlein“ im Märchen der Gebrüder Grimm die „sieben auf einen Streich“. Sondern jetzt auch die zu ehrenden 250 Nadelempfänger/innen in einem einzigen Festakt. Und der fand am vergangenen Samstag bei bester Laune und 3x „Heil und Humpen!“ statt!

Falls Sie aber feststellen, dass Sie (noch) nicht auf unserer Liste stehen – liegen Sie vielleicht genau zwischen der ein oder der anderen Auszeichnungsstufe. Denn wir ehren alle, die mindestens 10, mindestens 25, oder – neu! – mindestens 40 Jahre zu uns kommen. Oder haben wir Sie übersehen? Das kann vorkommen. Dann schreiben Sie uns bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Und wir machen den Fehler sofort wieder gut.

Es geht ja nicht nur um die Nadel. Es geht um eine Verbindung von Herz zu Herz. Zwischen uns. Und zu unserer Heimatstadt Krefeld.

In diesem Sinne: Bleiben wir heiter und verbunden.

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

PS: Wer nicht dabei sein konnte, erhält die Auszeichnung in Kürze per Post. Mit Dank und Freude. Und in der Hoffnung auf noch viele gemeinsame, schöne Creinvelt-Jahre. Freud tusame!

 

 

März 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

Am Ende der Kölner Stunksitzung sang der damalige Präsident, Jürgen Becker, ein stilles, nachdenkliches Lied. Mit den Zeilen: „Et es eröm. Et es vorbee.“

Ja, schon wieder ist die hohe Zeit Creinvelts vorüber. Ein weiteres Kapitel in 98 Jahren ist Geschichte.

Nur kurz strahlte Creinvelt in die Öffentlichkeit hinein. Setzte ein heimatverbundenes Lebenszeichen. Gab der Presse die Chance, sich freundlich und wohlwollend über das Brauchtum zu äußern.

Lassen wir die Kirche im Dorf. Das aktuelle Weltgeschehen, Sicherheit und Frieden, stehen über allem. Also: Nehmen wir Creinvelt deshalb zu wichtig? Vielleicht. Aber was wäre das Jahr ohne die eine oder andere fröhliche Unterbrechung? Ohne ein paar Sonnenstrahlen im oft tristen Alltag? – Da sind sich wohl alle Krefelder Bürgerinnen und Bürger einig.

Andererseits sind krie-ewelsche Jonges und Mäddsches eher zögerlich, also „von Natur aus“ oft hin- und hergerissen, wenn Entscheidungen anstehen. Mal pro Kesselhaus, mal pro Seidenweberhaus… Hintertüren muss es am Niederrhein geben. Und so bleibt – typisch Krefeld – das Ungefähre der Gipfel der Präzision. Genauer geht es nicht.

So stimmt auch heute wohl noch der Satz, den Fritz Huhnen (1895-1981), der Krefelder Künstler, Theatermaler und Autor, geprägt hatte: „Es gibt Gute, Böse und Krefelder.“ Denn die Krefelder Bürgerinnen und Bürger lassen sich nicht in normale Kategorien einsortieren.

Was wir seit geraumer Zeit feststellen können: Beim Diffusen und Eventuellen unterstützen uns drei entscheidende Worte: „Gerne“, „eigentlich“ und „im Ernst“. – „Im Ernst“ wird dann „gerne“ etwas in Frage gestellt, was „eigentlich“ schon entschieden war. Die von Fritz Huhnen humor- und liebevoll benannte Eigenart für die Menschen in unserer Heimatstadt scheint Voraussetzung für eine entspannte Lebensform zu sein. Ja, das Hin und Her könnten wir fast schon als eigene Krefelder Kunstform bezeichnen.

Ab und zu gibt es allerdings Ausnahmen. Zum Beispiel bei der Entscheidung, dass unser „Meister Ponzelar“ Ampelmännchen wird. Innerhalb unserer vier Wälle. Das ist doch schon mal eine gute Idee, bei der „im Ernst“ nicht lange gefackelt wurde. „Eigentlich“ untypisch für die Entscheidungsfindungen. Haben wir aber „gerne“ und mit Freude aufgenommen.

Gerne … eigentlich … im Ernst: Drei Worte, die den Krefelder Alltag vorzüglich beschreiben.

Kommen Sie gut durch die nächste Zeit.

Nur schon mal zum frühen Notieren und Planen: Unsere beiden Veranstaltungen 2026 finden am 30. und 31. Januar 2026 statt. Seien Sie wieder unsere Gäste. Wir freuen uns auf Sie.

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

Februar 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

„denn einmal nur im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein“ … so sang schon voller Leidenschaft der unvergessene Kölner Sänger, Dichter und Komponist Willi Ostermann im Jahr 1929.

Und mitten in dieser karnevalistischen Zeit befinden wir uns jetzt im Februar 2025. Auch wenn ein Rundfunk-Kommentar vom „Ganzjahreskarneval“ der jungen Menschen sprach. Also inklusive „Halloween“, Wochenend-Partys und Feierlaune rund um das Jahr. Bei uns Älteren war es in den 1960ern im Grunde ja auch nicht viel anders.

Allerdings spielen Clown, Narr und Harlekin nie eine größere Rolle als zu dieser Zeit des Fasteloevends.

Ein kleiner Ausflug: In unserem Creinvelt-Sitzungsheft 2017 schrieb ich einen Hintergrund-Artikel zum Thema: „Der Narr als Spiegel seiner Zeit – Versuch einer Beschreibung“. Ich zitiere daraus: „Wer hat die Welt zum Narren gehalten? – Denken wir nur an Charlie Chaplin: Unvergessen jene Szene in „Goldrausch“, in der unser frierender und kohlstampfschiebender Charlie in der Berghütte seine Wanderschuhe kochte und verspeiste – nicht ohne sie vorher zu salzen und zu pfeffern. Ein armer, großer Narr, wie er im Buche steht.

Oder Karl Valentin, von dem Karl Kraus einmal sagte: „Er ist der Logiker der Unlogik.“ So betrat Valentin ein Schallplattengeschäft und äußerte an der Verkaufstheke den Wunsch nach einem Päckchen Zigaretten. Liesl Karlstadt als seine kongeniale Partnerin (und hier als Verkäuferin) entgegnete befremdlich: „Mein Herr, wir sind ein Schallplattengeschäft. Wir führen keine Zigaretten.“ Daraufhin Karl Valentin – nach kurzem Nachdenken: „Ja, dann geben`s mir halt ein Päckchen Zigarren!“ – Konsequente Logik, nur im falschen Film …

Denken wir auch an den Till und den Bajazz mit der Laterne aus dem früheren Mainzer Karneval. Narrenfreiheiten.“

Närrinnen und Narren können Sie bald persönlich erleben. Denn nun sind unsere beiden Mitgliederversammlungen zum Greifen nahe. Unsere Premiere am 14. Februar – und unsere Folgesitzung einen Tag später.

Nicht, dass Sie die Orte verwechseln: Wir treten im Seidenweberhaus auf, spielen aber in der Kulisse des prämierten Biergartens vom Krefelder Stadtwaldhaus.

Sie werden uns in neuen Rollen sehen. In einer anderen Inszenierung. In einem neuen Spiel.

„Denn einmal nur im Jahr ist Karneval …“ Willi Ostermann wusste, wovon er sang.

Springen Sie hinein in ein herzerfrischendes Abenteuer. Würdigen wir unsere Heimatstadt Krefeld. Und erfreuen uns an der neuen Plattform „Creinvelt und Freunde“. An Musik und Text, an augenzwinkerndem Dialog und Kabarett im Karneval. Wir sind Laien, keine Profis. Aber – wir geben unser Bestes für Sie und für Krefeld!

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

PS: Es ist noch nicht zu spät. Für unsere Premierensitzung am 14. Februar gibt es noch Mitgliedskarten. Buchen Sie gerne spontan über unsere Webseite www.creinvelt.de. Wir freuen uns sehr auf Sie!

 

Januar 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

 „Prosit Neujahr!“ Haben Sie das auch soeben Ihrer Familie und allen lieben Menschen in Ihrem Umfeld gewünscht?

„Es möge zuträglich sein“, bedeutet dieser Trinkspruch. Wir hoffen darauf, dass das neue Jahr einem selbst und allen anderen besonders viel Gutes bringen möge. Diesen Wünschen schließt Creinvelt sich mit viel Freude und Zuversicht an.

In wenigen Wochen werden wir uns wiedersehen. Hoffentlich in alter und neuer Frische.

„Frische“ wird vor allem unser neues Format „Creinvelt und Freunde“ in die Veranstaltung bringen. Und deshalb sei Ihnen schon an dieser Stelle verraten: Wir verstärken unsere Plattform für Krefeld, indem wir uns auf unseren Veranstaltungen verjüngen:

Zu allererst durch den Krefelder Poetry Slammer Johannes Floehr. Was manche wahrscheinlich noch nicht wissen: „Poetry Slam“ ist ein moderner Dichterwettstreit.

Dann wird uns Ute Lindemann-Degen auf der Bühne kabarettistisch unterstützen.

Und der Krefelder Ex-Prinz und Dr. Humoris causa, Andreas Dams, Chef der Krefelder Labersäcke.

Alle mit einem großen Herzen für Krefeld ausgestattet, und mit viel Humor und Freude dabei. Doch selbstverständlich alle ohne Gage, denn Creinvelt möchte spenden – je mehr, desto besser.

Ach, noch etwas ist zu tun: Unsere Spottdrossel – neben dem Webstuhl ein Markenzeichen unserer Gesellschaft – braucht einen Namen. Denn den hat er / sie / es noch nicht.

Lassen Sie sich bitte inspirieren! Creinvelt schreibt einen Wettbewerb unter den passiv fördernden Mitgliedern aus. Wir wenden uns also an Sie alle. Und zu gewinnen gibt es auch etwas: Die Siegerin, der Sieger, die oder der uns den schönsten oder verrücktesten Namen zumailt, erhält als Geschenk zwei kostenfreie Mitgliedskarten für die Premierensitzung am Freitag, den 14. Februar 2025. Schreiben Sie an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ein Hinweis: „Spottifly“ wurde uns als Wunschname bereits zugeschickt. Aber die Spottdrossel könnte ja auch „Egon“ heißen. Oder „Carmen“. Oder „Dä Vuorel“ („Vogel“ in Mundart). Sie kennen unsere Spottdrossel noch nicht? Auf unserer Webseite www.creinvelt.de thront sie – als Cartoon – stolz oben auf dem Webstuhl.

Auf anderen Zeichnungen fliegt sie aber auch gerne durch Raum und Zeit, hockt leicht angeheitert auf dem Fußboden oder hält sich den Bauch vor Lachen. Ein außergewöhnlicher Vogel, diese Spottdrossel.

Sehr, sehr gerne möchten wir unser Wappentier auf unseren Sitzungen am 14. und 15. Februar endlich persönlich ansprechen können. Bitte beachten Sie unseren Einsendeschluss: Es ist der 15. Januar 2025.

Übrigens: Für unsere Premierensitzung am Freitag, den 14. Februar, sind noch sehr gute Karten zu bekommen. Werben Sie bitte und buchen Sie schnell. Denn auch am Jahresanfang können Sie noch einen tollen Abend mit viel Heimatliebe, mit Ferkesfreud und Lachen live verschenken.

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

Dezember 2024 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

Was macht Creinvelt, bevor wir „Stille Nacht“ singen? Wir proben unsere Art von „Kabarett im Karneval“. Also den Karneval in der Tradition des Hofnarren. Des spiegelvorhaltenden Jokulators, des Spaßmachers. Und des schrägen Komödianten, der sich selbst auf den Arm nimmt, und seinen Spaß hat an Dada und Gaga.

Und wenn – wie im kommenden Jahr – unser Sessionsmotto lautet: „Krie-ewelsche Lüh – jlöcklich wie nie!“, dann bewegen wir uns natürlich mit unserer Vorfreude auf dem Weg zum Glück.

Wie oft sind schon Kolumnen und Essays, ja auch viele Bücher zum Thema „Glück“ geschrieben worden. Hat es geholfen? Nur bedingt. Denn Glück ist meistens ein flüchtiger Geselle. Nicht von Dauer. Nicht käuflich zu erwerben. Und nicht im Regal oder auf dem Kaminsims aufzubewahren.

Dennoch nehmen wir Creinvelter uns Jahr für Jahr vor, Sie ein wenig glücklicher zu machen. Vielleicht können wir es ja so sehen:

Wir versuchen, Sie für ein paar Stunden an der (Spiel-)Freude auf unseren Sitzungen teilhaben zu lassen. So, wie ein Fährmann Sie mitnimmt von einem zum anderen Ufer, möchten wir Sie durch einen heiteren und beschwingten Abend lotsen. Am Ende angekommen, können wir aller Voraussicht nach von Momenten der Heiterkeit schwärmen.

„Freud jeht vür en noie Hemm!“, sagten die alten Creinvelter zu früheren Zeiten. Und meinten damit: Frohsinn, Freude und Fröhlichkeit in der Gemeinschaft sind wichtiger als ein neues Hemd zum Anzug.

Nun gehen wir mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Dä Krie-ewelsche sätt „Chressmes“ für das Weihnachtsfest. Und der so viel zitierte und wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum? Dat es dä „Chressbuom“.

Vielleicht kommen wir an diesen Tagen dem Glück und Staunen der frühen Kindheit ein wenig näher. Dazu brauchte es damals nicht viel. Denn die kleinen Freuden der Adventszeit, der gefüllte Nikolausteller oder -stiefel und der Weckmann (dat lecker Pöppke) waren Anlass genug, unsere innere Wärme und Herzlichkeit nach außen strahlen zu lassen. So würden wir auch heute mehr Dankbarkeit empfinden können.

Ich erinnere mich gerne, dass ich mich während der Adventszeit an bunten Glasmurmeln, an kleinen Pröbchen, die meine Mutter vom Einkauf mit nach Hause brachte, und an weichen Lakritzstangen erfreute.

Wenn wir die kleinen Freuden wieder schätzen lernen, wird es uns allen besser gehen. Und wenn wir unsere Heimatstadt Krefeld mit all ihren Vorzügen – und mit all ihren Schwächen – wertschätzen, werden wir uns auch in Zukunft alle in dieser Stadt der Toleranz, der Offenheit und Vielfalt wohlfühlen.

Wir können beides: Ein besinnliches Weihnachtsfest feiern und den Humor des Augenblicks genießen.

In diesem Sinne: Kommen Sie zufrieden und heiter durch den letzten Monat dieses Jahres. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute, friedliche Tage und ganz viel Freude im Herzen.

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

PS: In eigener Sache …

Oft wird gemunkelt: „Bei Creinvelt gibt es keine Karten mehr. Die sind längst ausverkauft.“ Hätten Sie’s gewusst? Es gibt noch Karten. Und am Freitag, 14. Februar 2025, auch noch gute. Schauen Sie mal auf unsere Website www.creinvelt.de. Und laden Sie Ihre Freundinnen und Freunde zu einem schönen und besonderen Abend ein. Denn geteilte Freude ist doppelte Freude.

November 2024 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

Sagen Sie mal ehrlich: Träumen Sie auch hin und wieder von Creinvelt? – Ja? Nä, ich glaube eher nicht.

‚Da gibt es doch schönere Träume‘, höre ich Sie denken. Aber mir ist das passiert. Schon mehrfach. Einmal hatten wir gar kein Programm abzuliefern, weil wir – im Februar! – unvorbereitet und hemdsärmelig im Biergarten zusammensaßen, während Sie vornehm gekleidet an uns vorbei in den Festsaal flanierten. Wie peinlich!

Und jetzt träumte ich, dass wir auf einer Schulbühne standen und unser Creinvelt-Programm zum Besten gaben. Der erste Teil klappte noch ganz gut. Aber beim zweiten Teil blieben alle Aktiven hinter der Bühne und feierten … man glaubt es kaum: KINDERGEBURTSTAG! – Ja, richtig: Mit Girlanden und mit Kerzen auf dem Kuchen.

Währenddessen sich unsere Gäste vor dem Vorhang zuflüsterten: „Kurzes Programm heute!“ Und: „War denn schon Finale?“ – Seltsam, welches surreale Zeug man sich manchmal so zusammenträumt… Dabei, liebe Freundinnen und Freunde, spielen wir doch nur für Sie, für Krefeld und für die Ferkesfreud!

Und, ehrlich gesagt, wir proben ja schon emsig. Denn es wird eine ganz andere Sitzung werden, als Sie es von uns gewohnt sind. Wir gehen mit unserer Überschrift „Creinvelt und Freunde“ neue Wege. Lassen Sie sich also von Ihrem Creinvelt überraschen.

Sie dürfen aber jetzt schon rätseln, was unsere Sitzung mit den Biergärten Krefelds zu tun haben könnte. Und mit der „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg. Oder den Rucksack-Touristen und Wanderern.

Ja, dann fehlt nur noch die Frage: Haben Sie Ihre Mitgliedskarte schon? Nein? – Dann gehen Sie schnell und einfach auf unsere Website www.creinvelt.de und buchen unter „Mitgliedskarten und Veranstaltungen“ Ihr Ticket für mehr Lebensfreude. Es sind noch einige gute Plätze frei – insbesondere am Freitag.

Am 14. und 15. Februar ist es soweit. Wir träumen schon jetzt von einer ganz tollen Sitzung. Und das heißt: Auch im zweiten Teil werden wir für Sie vorne auf der Bühne stehen und spielen. Und keinen Kindergeburtstag hinter den Kulissen feiern. Diesen Traum verschieben wir dann gerne auf die Zeit nach Creinvelt.

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

Mitgliedskarten für 2025

 

Ein Sonderschreiben von Creinvelt 1927 e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

bald ist es wieder soweit: Am Samstag, 26. Oktober 2024, öffnet exakt um 10 Uhr morgens unser Eventim-Portal für Sie und Ihre Kartenwünsche.

Weiter unten im Schreiben finden Sie die von uns vorgeschlagene, einfachste Vorgehensweise.

Lassen Sie uns am 14. und 15. Februar 2025 wieder gemeinsam feiern. Das sind die Daten unserer beiden Veranstaltungen im Krefelder Seidenweberhaus. Freitag oder Samstag – suchen Sie sich Ihren Vorzugstermin selber aus. Und so geht es:

Bevor Sie auf unsere Webseite zum Erwerb Ihrer Mitgliedskarten gehen, prüfen Sie bitte folgende Checkliste:

  • Wie lautet meine Mitgliedsnummer und evtl. auch die meiner Freundinnen, Freunde und Bekannten?
  • Wie lautet meine E-Mailadresse, an die die elektronisch versendeten Mitgliedskarten geschickt werden sollen?
  • Habe ich eine gültige EC-, Debit- oder Kreditkarte?
  • Kenne ich den PIN meiner Karte?
  • Funktioniert mein Online-Banking?

Wenn Sie PayPal, ApplePay, GooglePay, Klarna usw. verwenden, dann kennen Sie sich wahrscheinlich schon aus, falls nicht und falls Sie mindestens einen der oben genannten Punkte mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie jemanden, der Sie dabei unterstützen kann, um Rat fragen. Die meisten Probleme während des Kartenerwerbs entstehen beim Bezahlen, und wir von Creinvelt können da leider überhaupt nicht helfen.

Am besten gehen Sie (oder jemand, der Sie dabei unterstützt) ab Samstag, 26. Oktober 2024, ab 10 Uhr auf unsere Webseite https://creinvelt.de.

Da das sehr viele machen werden, kann es zu Verzögerungen kommen. Das ist normal und kein Problem, welches wir Creinvelter lösen könnten. Versuchen Sie es einfach später noch einmal, das Verkaufsportal ist bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Die frühen Abendstunden sind da empfehlenswert. 

Auf unserer Webseite finden Sie schnell die Rubrik „Mitgliedskarten und Veranstaltungen“. Auf dieser Seite klicken Sie auf Ihren Wunschtermin.

Im sich dann öffnenden Ticketshop wählen Sie unbedingt denSaalplan aus. Denn nur dann sehen Sie alle zur Verfügung stehenden Plätze und können nach Belieben bis zu 20 Karten für sich und andere buchen und bezahlen. Fertig!

Manchmal scheint es so, als ob Ihre Lieblingsplätze schon belegt sind. Es kommt öfters vor, dass Interessenten diese zeitlich kurz vor Ihnen im Saalplan anklicken und reservieren, sie aber vor dem Bezahlen wieder frei geben. Dann bleiben sie für 15 Minuten gesperrt – und tauchen später wieder als „verfügbar" auf. Schauen Sie also gerne zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf den Buchungsplan.

Im Anschluß können Sie sich Ihre Veranstaltungskarten herunterladen und ganz einfach ausdrucken. Digital fortgeschrittene Gäste können auf einen Ausdruck verzichten. Es reicht auch, wenn der auf dem Ticket befindliche QR-Code beim Einlass auf dem Smartphone vorgezeigt werden kann.

Noch etwas ganz wichtiges:
Wenn Sie den Buchungsvorgang abschließen, erkennen Sie die AGBs von Eventim an, diese besagen, dass die gekauften Karten nicht zurückgegeben werden können! Daher wird noch einmal genau vor Abschluss dargestellt, was Sie gebucht haben. Prüfen Sie bitte genau vor dem Abschluss. Auch hier können wir Creinvelter im Nachgang nicht helfen!

Ein Tipp: Auch auf dem Balkon gibt es hervorragende Sitzplätze. Von dort ist der Blick meist unverstellt auf die große Bühne möglich. Eine Einschränkung: Der Zugang ist nicht mit dem Aufzug, sondern nur über eine Treppe möglich.

Und selbst hinten auf den „billigen Plätzen“ sind Sicht und Ton einwandfrei, wie uns viele Gäste, die dort gesessen haben, bestätigten.

Wir sind dankbar, dass Sie dieses neue Verfahren auf sich nehmen und Creinvelt auch weiterhin durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen.

Es ist nicht übertrieben: Nur durch Menschen, die wie Sie zu unseren treuen Freundinnen und Freunden zählen, können wir unsere kreative „Arbeit“ für unsere Heimatstadt und unser Brauchtum fortsetzen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Alles Gute für Sie – und 3x „Heil und Humpen!“

 Unterschrift Rupp sw                                      Unterschrift Schumacher sw

Dr. Georg „Schorsch“ Rupp                                   Dr. Hermann Schumacher

Präsident                                                               Vorsitzender

 

Oktober 2024

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

Aus Sicht unserer Brauchtumsgesellschaft ist dies ein wichtiger Monat. Warum? Weil die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt werden? Weil es wieder Schulferien gibt? Oder weil es den „goldenen Oktober“ geben könnte?

Keinesfalls. Dieser Monat ist wichtig, weil er darüber entscheidet, ob und wie viel Geld wir für soziale oder karitative Zwecke in Krefeld im kommenden Jahr spenden können.

Diesen Gedanken möchte ich Ihnen hier und heute gerne näherbringen.

Vielleicht wissen Sie (oder auch nicht), dass Creinvelt ein gemeinnütziger Verein ist. Wir pflegen und fördern seit Jahrzehnten nicht nur das heimatstädtische Brauchtum, sondern unterstützen auch hiesige Einrichtungen finanziell, die sich um Menschen und Tiere in Not kümmern. Oder deren Kulturangebote ohne Zuwendungen nicht überleben könnten.

So spendete Creinvelt in den letzten 15 Jahren über 135.000,- Euro an karitative, soziale und kulturelle Institutionen in Krefeld. An wen die Spenden gingen, können Sie auf unserer Webseite www.creinvelt.de nachlesen.

Alle, die bei Creinvelt auf der Bühne stehen oder hinter den Kulissen tätig sind, tun dies ohne jede Zuwendung oder Gagen. Wir spielen gerne für Ihren Applaus und zu Ihrer Freude. Den ganzen Aufwand „maake mer janz ömesüeß (umsonst)“.

Warum ist es wichtig, dass wir dies einmal in einem solchen Monatsbrief erwähnen? Wir brauchen einfach Ihre Bereitschaft, zu uns zu kommen. Denn ohne Sie keine Einnahmen. Und ohne einen Erwerb unserer Mitgliedskarten kein Geld für unsere Spenden. Creinvelt spendet also Ihr Geld. Nur in und für Krefeld. Und deshalb hilft uns in der Tat jede Karte, die Sie für eine unserer beiden Sitzungen am 14. und 15. Februar 2025 käuflich erwerben.

In diesem Jahr spenden wir übrigens – mit Ihrer Hilfe – 5000,- Euro an den Deutschen Kinderschutzbund Krefeld e.V.

Wenn wir ehrlich sind – und das sollten auch wir Creinvelt-Aktive sein – war unsere vergangene Sitzung nicht überragend. Das schaffen wir auch nicht in jedem Jahr. Und deshalb heißt unser neues Format ja auch: „Creinvelt und Freunde!“ Wir arbeiten mit Freude und Zuversicht daran, noch besser zu werden. Und bei Bedarf an der einen oder anderen Stelle des Programms auch Brauchtumsfreundinnen und -freunde auftreten zu lassen. Die wie wir alle ohne Gage mitwirken werden. Und das Wohl Krefelds im Herzen tragen.

Am Samstag, 26. Oktober, beginnt um 10 Uhr unser Online-Kartenverkauf. Am besten und einfachsten ist es, wenn Sie ab diesem Zeitpunkt unsere Website www.creinvelt.de besuchen und Ihre Plätze dort aussuchen, buchen und bezahlen.

Zusätzliche Hinweise zum Vorgehen erhalten Sie in einer Zwischenpost in ca. einer Woche! Schauen Sie bitte in Ihre Emails.

Liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

bitte unterstützen Sie uns und unsere Spendenaktivität ab dem 26. Oktober durch den Erwerb einer oder mehrerer Mitgliedskarten.

Denn ohne Sie macht es ja keinen Spaß. Mit Ihnen zu lachen ist aber ein Lebenselixier. Ein Jungbrunnen. Ein Ass gegen alle Miesepitter des Alltags.

Wir freuen uns auf Sie. Und möchten auch im kommenden Jahr wieder mit Dankbarkeit und Herz helfen und spenden können.

Maake mer os Freud tusame!

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

September 2024

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde!

Ja, jibbet denn sowas? Da hatte ich Ihnen doch unser neues Motto 2025 mitgeteilt. Sie wissen doch noch: „Krie-ewelsche Lüh – jlücklich wie nie!“ – und jetzt habe ich den Hinweis erhalten, dass „jlücklich“ völlig falsch ist. Also nicht das Glück als solches, sondern die Schreibweise. Die wäre nämlich nicht

„krie-ewelsch-like“. (Wobei das Wort „like“ auch nicht op dän Diessem en Krie-ewel entstanden ist.)

Kurz und entscheidend: Es gibt Krefelder Autoren, die eine Richtschnur für die Krefelder Mundart ausgegeben haben. Früher der unvergessene Krefelder Mundart-Dichter und -Kenner Willy Hermes. Und heute: Heinz Webers. Und der schreibt „Jlück“ nicht mit „ü“, sondern mit „ö“. Also: „Jlöck“ und: „jlöcklich“. Nun denn … bleiben wir präzise. Unser Motto für 2025 heißt also seit dem „krie-ewelsch-liken“ Hinweis:

„Krie-ewelsche Lüh – jlöcklich wie nie!“

Nun können Sie natürlich denken: Jetzt hängt sich der Schorsch schon an einem einzigen Buchstaben auf. – Juut, stimmt. Aber Heinz Webers hat ein Lebenswerk geschaffen, eine Orientierung, die nicht verbindlich, aber äußerst hilfreich ist. (Heinz Webers: Wörterbuch Krieewelsch – Deutsch, Deutsch – Krieewelsch / Verlag tax&more, Würzburg). Also: Jlöck!

Und jetzt verrate ich Ihnen, aus welchem Anlass wir Creinvelter mal wieder so richtig „jlöcklich“ sein werden. Wenn Sie alle, alle, alle ab dem 26.10.2024 Ihre Mitgliedskarten für eine unserer beiden Veranstaltungen 2025 buchen.

Warum ab dem 26. Oktober? Weil dann der Online-Start erfolgt. Aber dazu erfahren Sie mehr in einem Extra-Schreiben in der ersten Oktoberwoche.

Juut … Wir wissen jetzt also, was die Schreibweise betrifft: Knapp vorbei ist auch daneben. So isset im Leben.

Apropos „Glück“: So einfach ist das auch wieder nicht mit diesem Ereignis. Auf dem Buchmarkt tummeln sich seit Jahrzehnten die angeblich tollsten Ratgeber für ein dauerhaftes Glücklichsein. Behauptet wird dazu oft: Glück lässt sich trainieren. Da bin ich eher skeptisch. Schon unser aller „Kaiser“ Franz Beckenbauer wusste: Glück ist der kleine Moment, wenn du dich nach einem gewonnenen Spiel ganz alleine zurückziehst – und völlig selbstvergessen mit dir und der Welt im Reinen bist.“ Sehr schön.

Oder, wie ein japanisches Sprichwort überaus blumig feststellt: „Die Seligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um tausend Jahre.“ Mit anderen Worten: Kommen Sie zu Creinvelt – und Sie werden so alt wie der biblische Methusalem!

Ist das kein großes Glück?! – Pardon: Jlöck?!

Alles Gute für Sie – und 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident