März 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
ja, nä ... wat wo-er dat schü-en! Quer durch unser Publikum gab es viel Lob und Anerkennung für unsere beiden Sitzungen im Seidenweberhaus. Einige schöne Kommentare finden Sie am Ende dieses Schreibens.
Natürlich gab es auch Verbesserungsvorschläge. Nicht am Programm, aber – je nach Sitzplatz – an der Akustik. Und manches Mal auch an der Enge der Plätze an einigen Tischen. Da suchen wir gerne das Gespräch mit der Technik und Verwaltung des Seidenweberhauses. Vielleicht kann man unseren Wünschen ja entgegenkommen.
Wichtig aber: Wir haben im 99. Jahr Creinvelts einen neuen Weg eingeschlagen. Wie überall ... auch unsere Gesellschaft muss zukunftsfähig werden. Da können wir doch einige Pluspunkte vorweisen: wir sind keine reine Männergesellschaft mehr. (Endlich!) Zum ersten Mal saßen unsere Spoulmäddches Martina und Christa am Ratstisch. Und direkt ging es oben „auf dem Gipfel“ lebhaft und herzlich zu.
Unsere „Plattform für Krefeld“ gewinnt an Format. Und unser zweiter, frischer Creinvelt–Ruf „Freud tusame!“ ergänzt das altvertraute „Heil und Humpen!“ auf heiter–fröhliche Weise.
Was gibt es Schöneres als eine gemeinsam erlebte Freude?!
So haben wir Aktive unsere diesjährigen Gäste erlebt. Ehrlich ... Die Stimmung im weiten Saal des Seidenweberhauses war an beiden Abenden ganz hervorragend. Unterstützend, wertschätzend, ausgelassen. Das macht es auch für uns Aktive einfach. Wie gerne haben wir für Sie gespielt!
Und schon geht es weiter. Wir haben ja keine Sommerpause. Unser Jubiläum am 01.05. 2027 im Krefelder Stadttheater müssen wir jetzt schon planen und vorbereiten.
Vielleicht möchten Sie uns ja ehrenamtlich helfen. Wir würden uns sehr freuen. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! finden Sie stets offene Ohren.
Außerdem suchen wir für unser Jubiläumsheft 2027 noch Gastautor/innen. Besonders passen Geschichten über das alte Krefeld oder Beiträge in Mundart.
Herrlich! Wir feiern durch bis 100! Und rufen Euch zu: Macht mit beim Aufbruch von Creinvelt in eine neue Zeit des Krefelder Kabaretts und der Heimatliebe. Auf der Bühne und hinter den Kulissen. Helft, Creinvelt voranzubringen. Denn 2027 heißt es: „Hundert Jahre Freud tusame!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Kommentare zu den diesjährigen Sitzungen:
- „Gratulation! Der Abend hat riesigen Spaß gemacht!“ (T. W.)
- „ Eine großartige Sitzung. Es war ein Feuerwerk an tollen Einfällen!“ (U. L.)
- „Wir haben den Abend sehr genossen. Es war lustig und unterhaltsam. Eine Wucht!“ (J. T.)
- „Viel Schwung und Abwechslung.“ (D. M.)
- „ Danke, Creinvelt, für das spitzenmäßige Programm gestern und für die ausgelassene Stimmung, die ihr uns mitgegeben habt, und die heute noch nachschwingt.“ (C. T.)
- „Ich war am Freitag bei Euch. Es war ganz toll! Am liebsten wäre ich am Samstag noch ein zweites Mal gekommen.“ (R. K.)
- „Ihr habt allen zusammen eine große Freude gemacht. Das größte Lob: stehende Ovationen.“ (P. V.)
- „Ein unvergleichlicher Abend.“ (A.R.)
- „Ihr habt den Saal gerockt!“ (F. S.)
- „Ihr habt Creinvelt entstaubt. Auch die jungen Menschen der Musikschule haben uns sehr gut gefallen.“ (B. K.)
- „Einige Freunde sind in diesem Jahr nicht mitgekommen. Ich habe sie am Wochenende direkt angerufen und gesagt: ‚Ihr habt was verpasst!‘ Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei!“ (U. V.)
Ein herzliches Dankeschön an alle lieben Gäste, die uns unaufgefordert Ihre Eindrücke und Vorschläge zugesandt haben.
Februar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
ich glaube, einen solchen Monatsbrief haben Sie noch nie erhalten: Unmittelbar nach unseren Sitzungen. Die letzte Nacht noch durchgefeiert – und heute schon im Email-Fach. Aber keine Sorge: Er ist nicht nach zahlreichen Kaltgetränken und im heutigen Morgengrauen geschrieben worden, sondern schon im Vorfeld. Zwar noch aktuell, aber nicht unter dem Eindruck von hundert „Heil und Humpen!“-Rufen.
Ja, wie war’s? Wie hat Ihnen unsere Sitzung gefallen? Vielleicht haben Sie uns soeben an der Theke schon eine Antwort gegeben. Vielleicht schreiben Sie uns auch noch, was gut und weniger gut war. Denn wir freuen uns über Ihre Meinung, um im kommenden Jahr, an unserem 100sten Geburtstag, voll aufdrehen und feiern zu können.
Unser „Creinvelt-Kabarett im Karneval“ ist seit ein paar Stunden Vergangenheit. Die offizielle Session, die tollen Tage des Krefelder Karnevals, stehen aber noch bevor. Der heimatliche „Spaß an der Freud“. Der Umzug am Rosenmontag. Mit vielen Vereinen. Und mit über 200 Kindern verschiedener Schulen, die mit Unterstützung der Aktion Kunst und Kultur im Unterricht (AKKU n.e.V.) und der Bürgerstiftung Krefeld im Rosenmontagszug dabei sein werden. Schon das ist den Besuch des Umzugs wert!
Heute, genau zum Zeitpunkt, an dem Sie diese Email erhalten, treffen sich alle Aktiven zur sogenannten „Manöverkritik“. So hieß dieses interne Treffen nach der letzten Sitzung seit 99 Jahren. Vielleicht sollten wir in der heutigen Zeit einen anderen Begriff wählen. Wie wäre es mit: „Abschmink-Tag“? – „Pappnasen-Ausklang“? – „Humpen-Nachhall“? – „Fanfaren-Feier“? – oder auch: „Fi-ere, Senge, Drenke-Feäß“?
Denn letzten Endes ist es eine Nachfeier. Ein Dank an alle Aktive – auch an diejenigen, die ihre wertvolle Arbeit nicht im Rampenlicht, sondern im Hintergrund geleistet haben.
Und ab morgen? Erholung, klar. Aber schon wirft unser Jubiläumsjahr einen kleinen, leuchtenden Schimmer um die Ecke. Kündigt sich an. Ruft uns noch verhalten zu: „Ich möchte gut geplant sein!“ – Also, liebe Freundinnen und Freunde, haben Sie Vorschläge und Ideen für unser hundertjähriges Creinvelt-Fest? Es findet ja in zwei Etappen statt: Creinvelt-Sitzung im Januar 2027. Und unsere 100-Jahr-Feier im Krefelder Stadttheater. Am 1. Mai 2027.
Machen Sie mit. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche oder Vorschläge. Denn nur, wenn wir richtig schön zusammenstehen, wird eine Sternstunde Creinvelts daraus. Karten für den Festabend gibt es voraussichtlich ab September diesen Jahres über die Kasse unseres Theaters.
Und jetzt: Unterstützen wir wohlwollend das närrische Brauchtum, den rheinischen Karneval. Er ist ein Kulturgut, das wir noch lange lebendig halten sollten.
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Januar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
Ihnen und Euch allen wünschen die Creinvelt-Aktiven ein gutes und gesundes neues Jahr. Möge es friedlicher werden als das letzte – und viele Momente für Heiterkeit und Lebensfreude bereithalten. Oder, wie der Krefelder sagt: „Maake mer dat Beäß dooedruut!“
Gerade liegt hinter uns, was wir schon lange mit dem Begriff „zwischen den Jahren“ bezeichnen. Eine wichtige Phase für Creinvelt. Denn auch bei uns gibt es den einen oder anderen Auftrittskandidaten oder Nachzügler, der einen gewissen Zeitdruck braucht, um mit seiner Rede oder seinem Lied voranzukommen. „Ich schreib unter dem Tannenbaum!“, heißt es im Dezember mit einem Anflug von Hoffnung und Zuversicht. Das glauben wir dann auch. Denn am 10. Januar findet unsere Hauptprobe im Zeughaus der Krefelder Prinzengarde statt. Drücken Sie uns gerne die Daumen, dass wir im Anschluss erfreut und erleichtert sagen können: „Dat di-et et! Wir schaffen es, ein schönes, rundes Programm zu stricken.“ Für uns. Und für Sie.
Übrigens: Es gibt – vor allem für den Freitag, 30. Januar – noch gute Plätze. Wenn Sie sich erst spät festlegen können, dann ist jetzt die richtige Zeit: Über unsere Webseite (www.creinvelt.de) werden Sie zum Creinvelt-Kartenshop bei Eventim gelotst. Danke für Ihr Kommen und das Ihrer Freundinnen und Freunde.
Nun starten wir in ein neues Jahr. Da sind gute Vorsätze an der Tagesordnung. Haben Sie sich auch etwas für 2026 vorgenommen? Zum Beispiel öfters zu entspannen und häufiger zu lächeln? Von Vicco von Bülow alias Loriot stammt der Satz: „Man hat nur Spaß im Leben, wenn man das Kindliche in sich trägt.“ Da kann es doch ein schöner Vorsatz sein, mit 50 oder 70 Jahren wieder einen Drachen steigen zu lassen. Oder schillernde Seifenblasen zu pusten. Malen mit Seifenblasen geht auch. Also Blubberblasen auf Papier zerplatzen lassen.
Kreativität hat noch nie geschadet. Sie hilft nicht nur den Kindern, sondern tut in jedem Lebensalter gut. Wissen Sie, was sich ein Creinvelt-Freund vorgenommen hat? – Nein, können Sie ja nicht wissen. Ich sage es Ihnen: Unserer Heimatstadt Krefeld und seinem eigenen Leben 2026 eine neue Liebeserklärung zu machen. Er wird uns berichten. Für gute Vorsätze, die unser Leben bereichern, ist es ja nie zu spät.
Mit allen guten Wünschen
und 3x „Heil und Humpen!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Dr. Georg „Schorsch“ Rupp
Präsident
Dezember 2025
Wie ein Meister Spouljong wurde …
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
irgendwo haben Sie ihn sicher schon mal gehört, den Spruch des deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann: „Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.“
So geschehen soeben bei Creinvelt! Denn … Es gibt einen Menschen („Hurra, der liebe Jung!“), der sich so viele Verdienste um den Krefelder Karneval erworben hat, dass er zur Meisterschaft aufgestiegen ist. Er ist Initiator und Gründer der Krefelder Labersäcke, Präsident der Pappnasensitzung, „Dr. humoris causa“ der närrischen Fakultät, und Prinz Karnveval des Jahres 2019 (mit seiner Prinzessin Claudia).
Alles in Krefeld, alles meisterlich. Soweit seine besondere karnevalistische Vita.
Und da kommt er doch in diesem Jahr als Gast auf Creinvelts Bühne – und bittet danach um Aufnahme in den Kreis unserer Brauchtumsgesellschaft. Sozusagen als neuer Schüler. Wie beschrieben: Wenn Du in einer Sache Meister geworden bist, sollst Du in einer neuen Disziplin Azubi werden. Jenau so isset!
Und so woar et.
Andy, wie sich Andreas Dams meistens nennt, ist nun auch Spouljong bei Creinvelt. In seinem Fall nicht per Handzeichen ernannt – nein, er stellte sich einer ernsthaften Prüfung auf unserem Brauchtumsabend am 7. November im Stadtwaldhaus.
Zum Ablauf: Wir alle trafen dort gut gelaunt im Smoking und in Lackschuhen ein. Andy hatte sich bestens vorbereitet. Anders herum: Creinvelt liegt ihm schon so sehr am Herzen, dass er die starke Ballade „Cryin‘“ von Aerosmith aus dem Jahr 1993 umgetextet hatte auf: „99 Jahre Creinvelt“. Stehende Ovationen von den Creinveltern! Und vereinzelte Rufe: „Kann der Andy die Stufe nicht überspringen – und direkt Ratsherr werden?“ Die konterte er bescheiden mit den Worten: „Bluos net üewerdri-ewe!“
Na ja, er passt super zu uns. Und wenn er seine Gitarre genauso gut stimmt, lassen wir ihn Ende Januar auch wieder auf die Bühne. Wahrscheinlich mit seinem neuen Hit: „99 Jahre Creinvelt.“
Karten gibt es auch noch genug – für Euch und Euren großen Freundeskreis. Als Weihnachtsgeschenk, als Sylvesterüberraschung, als Neujahrsimpuls. Einfach auf www.creinvelt.de gehen – gewünschten Termin auswählen – auf „Saalplan“ klicken – und die schönsten Karten buchen.
Wahrscheinlich hatte Gerhart Hauptmann ja recht – mit seinem Vergleich vom Meister und vom Schüler. Was ja auch heißt: Niemand sollte sich auf den Lorbeeren von gestern ausruhen. Freude („Ferkesfreud“) und Lachen müssen immer wieder neu entdeckt und gelebt werden.
In diesem Sinne grüßen alle Creinvelter und unser neuer Spouljong, Andy Dams, Sie und Ihre Lieben sehr herzlich – und mit viel Humor.
3 x Creinvelt „Heil und Humpen!“
Und zusätzlich viel „Freud tusame!“
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
November 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
geht es Ihnen auch so? Manchmal möchte man den halben November aus dem Kalender streichen. Also die Zeit zwischen dem „goldenen Oktober“ und den Weihnachtsmärkten.
Allerdings liegt in dieser Phase auch das Karnevalserwachen. Am 11.11. Fast parallel zu St. Martin.
Es ist die Zeit, in der unsere Köpfe rauchen. In der unser Programm Gestalt annimmt. In der wir eifrig diskutieren, wer sich in welchen Rollen auf der Bühne wohlfühlen wird.
Im kommenden Jahr wird Creinvelt 99 Jahre. Einerseits ein „biblisches Alter“, andererseits die Ouvertüre für unser Jubiläum im Folgejahr.
Als ich 1977 zu Creinvelt kam, wurde mit vielen Gästen im Seidenweberhaus das 50-jährige Bestehen gefeiert. Damals mit dem Tanzorchester Max Greger und einer Jubiläumszeitung, die um Mitternacht von Boten in den Festsaal gebracht und dort verteilt wurde. Was darin zu lesen und zu sehen war? Fotos unserer Gäste, die zu Beginn des Abends aufgenommen wurden. Innerhalb von vier Stunden wurden sie in Zeitungsform gedruckt, um in hoher Auflage die Runde zu machen. Das Tagesgespräch in Krefeld. Damals, vor fast 50 Jahren.
„Danke für die Blumen“ hieß unser Motto im Jahr darauf.
Creinvelt hat zu allen Zeiten gerne gefeiert – am liebsten gemeinsam mit Ihnen.
Seien Sie Teil unserer nächsten Feier-Periode. Von 99 bis 100. So lautet ja auch unser Motto 2026: „Mer fi-ere duur bös 100.“ Unser Start in ein außergewöhnliches Feier-Jahr, das erst am 1. Mai 2027 enden wird. Nun, diesen Termin sollten Sie sich gerne schon heute reservieren.
Mit diesen schönen Perspektiven kommen wir doch schon mal heiter-beschwingt durch den November.
Übrigens: Sollten Sie am 25. Oktober Probleme mit der Onlinebestellung Ihrer Karten gehabt haben, melden Sie sich bei uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir beraten Sie gerne. Außerdem: Unser Portal auf www.creinvelt.de ist bis kurz vor unseren Sitzungen für Sie geöffnet. Sie können also jederzeit Ihre Mitgliedskarten buchen. Oder Ihr Kontingent für Freunde erweitern.
Mit einem herbstlichen, dreifachen „Heil und Humpen!“
Und ganz viel „Freud tusame!
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Mitgliedskarten für 2026
Ein Sonderschreiben von Creinvelt 1927 e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
bald ist es wieder soweit: Am Samstag, 25. Oktober 2025, öffnet exakt um 10 Uhr morgens unser Eventim-Portal für Sie und Ihre Kartenwünsche.
Weiter unten im Schreiben finden Sie die von uns vorgeschlagene, einfachste Vorgehensweise.
Lassen Sie uns am 30. und 31. Januar 2026 wieder gemeinsam feiern. Das sind die Daten unserer beiden Veranstaltungen im Krefelder Seidenweberhaus. Freitag oder Samstag – suchen Sie sich Ihren Vorzugstermin selber aus. Und so geht es:
Bevor Sie auf unsere Webseite zum Erwerb Ihrer Mitgliedskarten gehen, prüfen Sie bitte folgende Checkliste:
- Wie lautet meine Mitgliedsnummer und evtl. auch die meiner Freundinnen, Freunde und Bekannten?
- Wie lautet meine E-Mailadresse, an die die elektronisch versendeten Mitgliedskarten geschickt werden sollen?
- Habe ich eine gültige EC-, Debit- oder Kreditkarte?
- Kenne ich den PIN meiner Karte?
- Funktioniert mein Online-Banking?
Wenn Sie PayPal, ApplePay, GooglePay, Klarna usw. verwenden, dann kennen Sie sich wahrscheinlich schon aus, falls nicht und falls Sie mindestens einen der oben genannten Punkte mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie jemanden, der Sie dabei unterstützen kann, um Rat fragen. Die meisten Probleme während des Kartenerwerbs entstehen beim Bezahlen, und wir von Creinvelt können da leider überhaupt nicht helfen.
Am besten gehen Sie (oder jemand, der Sie dabei unterstützt) ab Samstag, 25. Oktober 2025, ab 10 Uhr auf unsere Webseite https://creinvelt.de.
Da das sehr viele machen werden, kann es zu Verzögerungen kommen. Das ist normal und kein Problem, welches wir Creinvelter lösen könnten. Versuchen Sie es einfach später noch einmal, das Verkaufsportal ist bis kurz vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Die frühen Abendstunden sind da empfehlenswert.
Auf unserer Webseite finden Sie schnell die Rubrik „Mitgliedskarten und Veranstaltungen“. Auf dieser Seite klicken Sie auf Ihren Wunschtermin.
Im sich dann öffnenden Ticketshop wählen Sie unbedingt den „Saalplan“ aus. Denn nur dann sehen Sie alle zur Verfügung stehenden Plätze und können nach Belieben bis zu 20 Karten für sich und andere buchen und bezahlen. Fertig! Bitte beachten Sie: Nur die noch farblich hinterlegten Plätze können Sie zum Buchen anklicken, die grauen sind bereits vergeben.
Manchmal scheint es so, als ob Ihre Lieblingsplätze schon belegt sind. Es kommt öfters vor, dass Interessenten diese zeitlich kurz vor Ihnen im Saalplan anklicken und reservieren, sie aber vor dem Bezahlen wieder frei geben. Dann bleiben sie für 15 Minuten gesperrt – und tauchen später wieder als „verfügbar" auf. Schauen Sie also gerne zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf den Buchungsplan.
Im Anschluss an die Buchung wählen Sie Ihre Bezahlmethode und dann können Sie sich Ihre Veranstaltungskarten herunterladen und ganz einfach ausdrucken. Digital fortgeschrittene Gäste können auf einen Ausdruck verzichten. Es reicht auch, wenn der auf dem Ticket befindliche QR-Code beim Einlass auf dem Smartphone vorgezeigt werden kann.
Noch etwas ganz wichtiges:
Wenn Sie den Buchungsvorgang abschließen, erkennen Sie die AGBs von Eventim an, diese besagen, dass die gekauften Karten nicht zurückgegeben werden können! Daher wird noch einmal genau vor Abschluss dargestellt, was Sie gebucht haben. Prüfen Sie bitte genau vor dem Abschluss. Auch hier können wir Creinvelter im Nachgang nicht helfen!
Ein Tipp: Auch auf dem Balkon gibt es hervorragende Sitzplätze. Von dort ist der Blick meist unverstellt auf die große Bühne möglich. Eine Einschränkung: Der Zugang ist nicht mit dem Aufzug, sondern nur über eine Treppe möglich.
Und selbst hinten im Saal auf den „billigen Plätzen“ sind Sicht und Ton einwandfrei, wie uns viele Gäste, die dort gesessen haben, bestätigten.
Wir sind dankbar, dass Sie dieses neue Verfahren auf sich nehmen und Creinvelt auch weiterhin durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen.
Es ist nicht übertrieben: Nur durch Menschen, die wie Sie zu unseren treuen Freundinnen und Freunden zählen, können wir unsere kreative „Arbeit“ für unsere Heimatstadt und unser Brauchtum fortsetzen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Alles Gute für Sie – und 3x „Heil und Humpen!“

Dr. Georg „Schorsch“ Rupp Dr. Hermann Schumacher
Präsident Vorsitzender
Bei Fragen schreiben Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Oktober 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
im Sommer war ich mit einem Schiff unterwegs. Eines Morgens war der Nebel so zäh und dicht, dass immer wieder das bekannte Nebelhorn zu hören war, um andere Schiffe auf sich aufmerksam zu machen. ‚So ein Nebelhorn hat ja einen satten, sonoren Sound‘, dachte ich eher beiläufig. Aber der dringt auch durch, was ja die Aufgabe des Horns ist.
Warum dieser Schlenker? – Na ja, es gibt ja auch für Creinvelt etwas zu verkünden, das durchdringen soll. Was das ist? Die freudige Nachricht: Bald gibt es wieder Mitgliedskarten zu erwerben. Und zwar ab Samstag, 25. Oktober. Der Online-Verkauf startet um 10 Uhr morgens.
Was dabei genau zu beachten ist, erfahren Sie in einer weiteren Email in ca. zehn Tagen.
Heute nur die Bitte (Achtung, das Nebelhorn bläst!): Notieren Sie sich gerne schon mal diesen Termin (25.10.), um alle Ihre Kartenwünsche für den 30. oder 31. Januar 2026 möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Denken Sie dabei bitte auch an alle Ihre Freundinnen und Freunde. Dann kann zumindest bei Ihnen nichts mehr schief gehen.
Und bei uns? Gut, vor dem Schiefgehen ist niemand gefeit. Aber wir Creinvelter versuchen uns so gut vorzubereiten, dass uns das Nebelhorn nicht selbst um die Ohren fliegt.
Vielleicht interessiert Sie ja der Ablauf im Vorfeld unseres Sitzungsgeschehens:
Wir beginnen unsere regelmäßigen „Sonntagsbesprechungen“ am 12. Oktober. Stellen am Nikolaustag (6. Dezember) einem internen Kreis unsere (halb-) fertigen Programmnummern vor. Starten am 10. Januar des kommenden Jahres in die Haupt-, und am 28. Januar in unsere Generalprobe.
Klingt das nicht verheißungsvoll? Nach Trainingseifer und guten Vorsätzen?
Zumal kreative Ideen ja schon heute vorhanden sind.
Ich möchte aber nicht ins Nebelhorn tuten, sondern die Sache spannend halten. Freuen Sie sich doch schon heute auf ein buntes, abwechslungsreiches Creinvelt-Programm 2026. Ein Jahr vor unserem großen Jubiläum! Aber das hat unser Motto ja schon im Blick. Denn das heißt: „Mer fi-ere duur bös 100!“ Und: 100 zu werden ist für eine Brauchtumsgesellschaft, die aus einer Laune heraus von drei Abiturienten des Krefelder Arndt-Gymnasiums 1927 in der Küche ihres Lieblings-Gastwirts gegründet wurde, ja schon eine beachtlich lange Zeit.
Was mit dem Horn ja auch mal lautstark herum posaunt werden darf!
Machen Sie es gut.
Mit 3x „Heil und Humpen!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
16. September 2025
Sonderbrief zum Tod von Johannes Kockers
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
liebe aktive Creinvelter auf und hinter der Bühne,
es ist für uns alle ein Schock: Die Nachricht, dass unser Freund und Aktiver Johannes Kockers am 16. September im Alter von nur 65 Jahren verstorben ist. Er war ein ganz wertvoller Mitgestalter unserer Brauchtumsgesellschaft. Ein durch und durch verantwortungsvoller und ideenreicher Mensch. Seit Mitte der 1990er Jahre stand er zu unser aller Freude bei uns im Rampenlicht.
Johannes Kockers verkörperte seine Rollen in einer Form, die einfach unnachahmlich war. Er beobachtete die Menschen mit all ihren kleinen Schwächen – und hielt ihnen den Spiegel vor. Doch immer in einer Art, dass sie über sich selbst lachen konnten.
Ich erinnere an einige seiner Rollen: Den weltbesten Catcher seiner Zeit, René Lasartesse; den Butler in „Dinner for One“; die Schwester der erfolgreichen Krefelder Schlagersängerin Andrea Berg – mit Namen Hülsa Berg. Und das Kölner Tanzmariechen im Krefelder Karneval.
Er kam als „Einpeitscher des Publikums“, als Tomatensaft-Verkäufer im Flieger, als Weiser aus dem Morgenland. Oder als Moderator Günther Thomas Jauchengott im Gespräch mit Isolde Kuh. – Rollen, auf deren Ideen und Umsetzung wir im Leben nicht gekommen wären. Vergleichbar nur mit der britischen Komikergruppe Monty Python.
Er war schräg – und konnte geradeaus denken. Total gaga – und absolut verlässlich. Chaotisch – und ein genialer Organisator.
Hannes, wie er sich selber nannte, liebte Martina, die große Liebe seines Lebens. Manni, den gemeinsamen Kater. Den 1. FC Köln. Und er aß für sein Leben gern Frankfurter Kranz.
Er konnte sprachlich genauso gut den Sachsen, Bayern oder Schwaben nachahmen wie den Bürger aus dem Ruhrgebiet.
Seine Multitalente stellte er als Karnevalsprinz des Jahres 2009 – mit seiner Lieblichkeit Martina – allen Krefelder Jecken zur Verfügung.
Kurz: Johannes konnte mitreißen. Eine echte „Rampensau“, wie er sich selbst bezeichnete.
Er war sehr gerührt, als er vor zwei Jahren noch einmal den vollen Applaus genießen konnte – mit stehenden Ovationen seines geliebten Publikums –, und er die Bühne nach seinem letzten Auftritt quer durch den Saal verließ.
Wir alle verneigen uns vor ihm und seiner Lebensleistung. Ein Ausnahmekönner, vor allem aber ein enger, fürsorglicher, treuer Freund ist von uns gegangen. Er wird uns nicht nur als Ratgeber und Inspirator fehlen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen. Sein Lächeln, sein Lachen und seinen Humor.
Lieber Hannes, wir danken Dir für Deine Freundschaft und die schönen Stunden, die Du uns allen geschenkt hast.
In herzlicher Verbundenheit
für alle Deine Freundinnen und Freunde der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Dein Schorsch
September 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
im zurückliegenden August feierten wir Halbzeit. Denn unsere letzten Sitzungen lagen ein halbes Jahr zurück. Was heißt das für Creinvelt? Langsam wird es ernst? Ja, so lässt sich das beschreiben.
Womit wir schon bei einem wichtigen Thema sind: Unsere kleine, aber feine Gesellschaft braucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die uns in den verschiedensten Bereichen unterstützen können. Im Ehrenamt blühen ja viele individuelle Fähigkeiten auf. Manchmal hinter den Kulissen, manchmal ganz vorne auf der Bühne.
Martina und Christa helfen uns schon sehr bei der Herstellung von Kontakten, beim Sitzungsheft, bei der Suche nach neuen Aktiven für unser Sitzungsgeschehen. Denn Hilfe können auch wir gut gebrauchen. Nichts regelt sich von allein. Also, liebe Christa, liebe Martina, Euch schon mal einen ganz herzlichen Dank für Euer tolles Engagement.
Haben auch Sie Interesse und Lust, Creinvelt zur Seite zu stehen? Und ein erstes Gespräch zu führen? Sehr gerne! Schreiben Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Und sollten Sie Talente kennen, die es auf die Bühne drängt … wir sind offen und erwartungsfroh. Herzlich gerne auch für Textschreiber/Innen. Für Sitzungsheft-Unterstützer/Innen. In Mundart, Hoch- und Streifendeutsch.
Vielleicht bietet Creinvelt ja gerade nach der Pensionierung noch sinnerfüllte Tätigkeiten. Wer organisiert zum Beispiel gerne?
Bald feiern wir Jubiläum. Die „100“ erreichen wir 2027. Dann werden wir nicht nur die Korken knallen lassen, sondern ein besonderes Fest gestalten. Dazu erfahren Sie mehr im Laufe der Zeit.
Langsam fangen wir an, von zwei gelungenen Sitzungen Ende Januar 2026 zu träumen. Im Oktoberbrief werden Sie Hinweise zum Erwerb Ihrer Mitgliedskarten finden. Machen Sie doch gerne schon jetzt „Werbung“ in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Denn die größte Freude ist für uns ein vollbesetztes Seidenweberhaus. Mit stimmungsvollen und feierlaunigen Gästen.
Auch wir, die Aktiven der Gesellschaft, sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. Unser Lohn ist der Spaß an der Freude – und Ihre Verbundenheit.
Nochmals: Die Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! steht zu Ihrer Verfügung. Kommen Sie zu uns. Und lassen Sie uns die Freude gemeinsam zelebrieren.
Darauf ein dreifaches „Heil und Humpen!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
August 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
wenn man das Gründungsjahr unserer Brauchtumsgesellschaft bedenkt (1927), wird klar: Im kommenden Jahr feiern wir das 99. Jahr unseres Bestehens. Für manche ist schon die Zahl „99“ magisch. Sie taucht in der Preisgestaltung auf (99,99 Euro) oder als Rückennummer des legendären kanadischen Eishockeyspielers Wayne Gretzky. Natürlich auch im Lied der „99 Luftballons“.
Für Creinvelt ist die 99 auch eine Brücke zum Hundertsten. Und so heißt unser Motto für die kommende Session:
„99 Jahre Creinvelt: Mer fi-ere duur bös 100!“
Na, also … jetzt ist er raus – unser Leitgedanke für 2026. Auf Hochdeutsch übersetzt: „Wir feiern durch bis Hundert!“
Gut, das ist natürlich leicht übertrieben. Obwohl die älteren Creinvelter in den ersten Jahrzehnten Meister der Feierlaune waren. Ich erinnere mich an Anekdoten, die unsere verstorbenen Freunde Heinz Sorgalla und Jackie Gröpel aus ihren ersten Creinvelt-Jahren erzählten: Vom wöchentlichen Stammtisch am Samstag in der Gaststätte von Trümbach auf der Rheinstraße, Ecke Luisenstraße.
Der Creinvelt-Winkel war 1963 eingeweiht worden. Karikaturen der Aktivitas, die unser Zeichner Paul Keller seit 1953 angefertigt hatte, schmückten die Wände des neuen Stammtischs. Der auch sonst eine bemerkenswerte Anziehungskraft besaß: Einige Quellen berichten, dass manches Mal der Aufbruch vom Creinvelt-Winkel erst am Tag darauf, also am Sonntagvormitttag, gelungen sei. Kaum zu glauben.
Damals waren auch die Runden, die „geschmissen“ wurden, anders als heute. Jackie Gröpel erzählte zu seinen Lebzeiten noch gerne, dass beim „Georg von Trümbach“ jeder, der dabei war, mehrere Runden geben musste, und zwar eng getaktet. Nach Kommando unseres damaligen Vorsitzenden Willi Pilger wurden Runden nur als „Herrengedeck“ akzeptiert, also ein Bier mit einem klaren Schnaps. Dies allerdings war nur für Geübte zu bewältigen. (Nebenbei: Das ist sicher nichts, auf das man aus heutiger Sicht stolz sein sollte. Die Zeiten haben sich doch sehr in Richtung Mäßigung und Gesundheit geändert.)
Auch die jungen Creinvelter Heinz Sorgalla und Jackie Gröpel waren – wie sie berichteten – den aufeinanderfolgenden Herrengedecken nicht gewachsen.
Nun wird in der Retrospektive beschrieben, dass neben dem dauerhaft reservierten Creinvelt-Winkel einige Kübel standen, in denen hauptsächlich grüne, harte, spitz zulaufende Pflanzen wuchsen, auch Sukkulenten genannt. Sie sind normalerweise sehr robust, denn sie besitzen die Fähigkeit, Wasser zu speichern.
Doch gab es am Creinvelt-Stammtisch kein Wasser, sondern nur Bier und Schnaps. Und da alle unsere damaligen Spouljonges die Menge an Schnaps nicht vertrugen, kippten sie ihn, um sich zu erleichtern, klammheimlich und unbemerkt bei jedem „Prost“ seitwärts in die Pflanzenkübel.
Wie man ahnen kann, hatten sich die wasserspeichernden Pflanzen noch nicht an klare Schnäpse angepasst. Kurz und bedauerlich: Auch nach mehrjährigem Training in der Gaststätte von Trümbach fehlte ihnen die Fähigkeit, die kleinen, harten und klaren Getränke in ihre DNA zu übernehmen. Schade, sie gingen langsam ein, was unser damaliger Wirt Georg sowohl fassungs- als auch ahnungslos beobachten musste.
Soweit, die kleine, überlieferte Anekdote.
„99 Jahre Creinvelt: Mer fi-ere duur bös 100! Ganz so intensiv wie unsere ersten Creinvelt-Generationen werden wir es nicht durchhalten. Aber freuen wir uns doch jetzt schon auf die Übergangszeit vom 99. auf das Hundertste, auf unser Jubiläumsjahr. Und: Maake mer os Freud tusame!
3x „Heil und Humpen!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Juli 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
manchmal fallen mir Gedanken ein, die ich sofort wieder verwerfe, weil sie sich für einen Brief an unsere Gäste nicht eignen.
Vor einigen Tagen dachte ich allerdings an Vicco von Bülow, den wir alle unter seinem Künstlernamen „Loriot“ kennen und schätzen.
An seine Knollenmännchen erinnere ich mich – und seine vielen humorvollen Episoden. Zum Beispiel: „Das Bild hängt schief“ … mit einem zum Hausbesuch eingetroffenen Beamten. Nur drei Minuten dauert es von der feinen Ordnung des Salons bis zum totalen Wohnchaos. Weil ein kleines Wandbild schief hing – und der Protagonist, gespielt von Loriot selbst, dieses kleine Bild an der Wand während des Wartens schnell mal gerade hängen wollte.
Das Ende ist bekannt: Eine harmlose Absicht – und die Kettenreaktion: Alles scheppert und fällt zu Boden. Zimmerverwüstung pur.
Sagt uns das nicht auch etwas über Creinvelt? Ohne uns mit Loriot vergleichen zu wollen (und zu können). Zwischen Ordnung (Struktur) und Chaos (Überraschung)?
Wenn Sie schon länger zu Creinvelt kommen, kennen Sie unsere Grundordnung (Struktur): Beide Halbzeiten sind schon über Jahre immer wieder ähnlich geordnet.
Am Anfang des ersten Teils steht immer der Prinzenempfang. Unser Gruß an den Krefelder Karneval. Und an Prinzenpaar, Garden, Adjutanten, die ihre Ämter ehrenamtlich ausüben. Nur aus Liebe zum Brauchtum. Und aus Spaß und Freude am rheinischen Frohsinn.
Danach: Unser Prolog … bis hin zur a cappella-Gruppe am Ende des ersten Teils: Den außergewöhnlich guten Pink Propellers.
Pause. Zweiter Teil: Vom Einschunkeln über die Komödianten der Neuwirths Boersch bis zum Finale.
Also Struktur und Ordnung.
Aber dann – in den einzelnen Programmpunkten – hängt immer wieder mal „ein Bild schief“, fängt das Durcheinander an. Ein Könner auf diesem Gebiet ist unser Freund Johannes Kockers, der in diesem Jahr den Gaga-Test zur Programm-Nummer „Mähroboter suchen ein Zuhause“ schrieb. Und sollte das im kommenden Jahr auch der Fall sein, wissen Sie: Die Struktur, der Ablauf steht – aber innerhalb der Auftritte kann „das Bild schief hängen“, also ein augenzwinkernd beklopptes „Chaos“ entstehen.
Übrigens … Loriot: Wir Creinvelter fühlen uns sehr mit dem überragenden deutschen Humoristen verbunden. So erinnerten wir – damals noch im Parkhotel – mit einer Hommage an diesen Ausnahmekönner. Was wir nachspielten? – Na? Nicht: Die Nudel. Auch nicht: Zwei Herren im Bad. Sondern: „Früher war mehr Lametta!“ Von und mit Opa Hoppenstedt.
Im kommenden Jahr feiert Creinvelt sein 99jähriges Bestehen. Ist das nicht unglaublich? Schon 99 Jahre! Unser Motto für die nächste Session wird die „99“ aufgreifen. Mit dem Hinweis: Die „100“ ist nur noch einen kleinen Schritt entfernt.
Am 30. und 31. Januar 2026 sind unsere Sitzungen. Bleiben Sie Krefeld und Creinvelt gewogen. Und genießen Sie den Sommer. Am schönsten in Krefelds Biergärten.
Darauf ein dreifaches Heil (= Gesundheit) und Humpen (= Achtung, die Kehle immer feucht halten!) …
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Juni 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
na, da habe ich mich aber gefreut! Lange Zeit war die vorherrschende Meinung, dass Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung der beste Weg zu einem guten Leben seien. Dazu gab es auch zahlreiche Untersuchungen und Berichte.
Die Ansichten – und die wissenschaftlichen Ergebnisse – haben sich vor kurzem gewandelt.
Nun scheint alles daraufhin zu deuten, dass die Fähigkeit viel wichtiger ist, die kleinen Freuden des Alltags genießen zu können. Schöne Momente gibt es ja immer wieder. Und kann es nicht einfach beruhigend – oder belebend – sein, draußen der Wäsche beim Trocknen zuzusehen? Ins Café zu gehen und in Ruhe die vorbeihastenden Menschen zu beobachten. Im Park eine lockere Runde zu drehen. Die Yogastunde zu genießen. Sich zuversichtlichen Gedanken und Phantasien hinzugeben.
Als mir vor einigen Tagen ein Magazin für Lebenskunst in die Hände fiel, las ich mit Interesse die Titelgeschichte: „Pause fürs Pflichtgefühl – warum Genuss uns weiterbringt als jede Disziplin.“ Dort schrieben die Autorinnen vom „harmlosen Vergnügen, also von den kleinen Freuden des Alltags, die für sich genommen niemandem schaden, unsere Stimmung aber schnell verbessern können.“
Zumindest im Kern ist da sicher etwas dran. Wie schön, wenn wir offen bleiben für die kleinen Fluchten aus dem Alltag.
Da fällt mir doch wieder unser Creinvelt ein. Unsere Monatsbriefe begleiten Sie als kleine Botschaften durch das Jahr. Wenn sie dem Gefühl der Verbundenheit dienen, ist das Ziel erreicht. Denn … erinnern Sie sich?! Wir begannen mit diesen monatlichen Schreiben am Beginn der Corona-Pandemie. Als feststand, dass wir im Jahre 2021 nicht auftreten können. Diese kleine Brücke sollte die Verbindung halten und bewahren. Nun gehen die Briefe schon ins sechste Jahr. Vielleicht – und hoffentlich – auch eine kleine Freude des Alltags.
Genießen Sie die schönen Momente, die der Sommer für uns bereithält.
Genuss lässt die Seele strahlen. Na ja … und dann gibt es ja immer noch den Satz: „Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar.“
In diesem Sinne:
3x „Heil und Humpen!“ und 3x „Freud tusame!“
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
Mai 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
„alles neu macht der Mai“?! – Das ist nicht unbedingt gesagt: Für Creinvelt liegt der Mai in etwa „zwischen zwei Welten“. Zwischen der vergangenen Session – und den Planungen für die neue. Vielleicht so etwas wie „zwischen den Jahren“. Eigentlich gibt es in dieser Zeitspanne für uns wenig Neues.
Was für mich aber neu ist: Manche unserer langjährigen Creinvelt-Gäste, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr an unseren Veranstaltungen teilnehmen können, fühlen sich (auch) durch die Monatsbriefe noch mit unserer Brauchtumsgesellschaft verbunden. Ist das nicht schön?
Schön war auch, was sich vor einiger Zeit an unserer Haustüre ereignete. Da klingelte nämlich der Tiefkühlmann und fragte nach dem Öffnen: „Was darf’s denn Schönes sein?“ Und lächelte dabei.
Seine Frage irritierte mich kurz. „Was darf’s denn Schönes sein?“ hätte ich bei Schmuck, Kleidung oder Antiquitäten erwartet. Aber nicht unbedingt bei Porree, Hähnchenschenkeln und dicken Bohnen. ‚Also‘, funkten meine Hirnzellen, ‚entweder ist er gut geschult – oder er macht seine Arbeit gerne. Vielleicht ist er auch ein Lebenskünstler, dessen fröhliche Warmherzigkeit zwischen den Tiefkühlboxen nicht abgekühlt ist. Der liebt sein Leben. So sieht’s aus.‘
Jetzt, Anfang Mai, sind die Knospen schon längst erblüht. Mutter Natur bereitet sich auf die Fülle des Jahres vor. Ein älterer Freund sprach immer davon, wie sehr er das „Crescendo des Frühlings“ liebt.
Was darf’s denn Schönes sein? Ein längerer Tag, ein Sonnenstrahl, ein guter Gedanke, ein liebendes Herz. Das Pferd auf der Koppel, die Katze des Nachbarn, die Fahne im Wind. Die letzten welken Blätter, die verspätet vom Baum fallen. Drei Häuser weiter ein Kinderlachen. Das Gefühl, dass es mir gut geht.
„Was darf’s denn Schönes sein?“ – Grenzt es nicht an ein Wunder, dass eine so kurze Bemerkung, verbunden mit einem Lächeln, uns diese Freude schenkt?!
Was darf’s denn Schönes sein? – Diese simple Frage lenkt unseren Blick in eine gute Richtung. Und die Käse-Lauch-Suppe werde ich ab jetzt auch mit anderen Augen betrachten.
Möge die Lebensfreude Sie und uns in den Mai hinein begleiten. Sonst gibt es ja nicht viel Neues. Oder doch? – Vielleicht die Erkenntnis: „Trotz aller Schwierigkeiten … das Leben ist schön!“
Wenn Creinvelt Sie dabei noch länger begleiten darf, sind wir alle auf einem guten Weg in die Mitte des Jahres.
Heil und Humpen!
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
April 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,
gerade einmal drei Tage ist es her … vergangener Samstag, 29. März. Für alle, die nicht dabei waren: Creinvelt hat fast 250 Nadelträgerinnen und -träger für langjährige Treue
zu unserer Gesellschaft ausgezeichnet.
Es war ein freud- und würdevoller Rahmen im Zeughaus der Krefelder Prinzengarde. Dank an alle unsere Helferinnen und Helfer. Dank an Christian Cosman und seine Freunde, dass wir das schöne Domizil für einige Stunden nutzen durften. Dank an Beate für gute Betreuung und zielsicheres Zapfen.
Vielleicht fragen sich jetzt die eine oder der andere von Ihnen: „250 Auszuzeichnende? Da hat sich aber richtig was aufgestaut!“
Um mit leichtem Krefelder Akzent zu antworten: „Jenau so isset!“
Und somit widme ich diesen Monatsbrief ausnahmsweise und vor allem unseren ganz, ganz treuen Gästen.
Fast alle von Ihnen kennen noch den alt-ehrwürdigen Krefelder Hof, einige auch noch unsere Veranstaltungen in der Königsburg. Und manche sogar noch unsere sogenannten „Trockensitzungen“ im Passage-Theater, die erst in der Nacht – nach dem Ende des Kinoprogramms – begannen und bis in den frühen Morgen reichten. Und, ehrlich gesagt: „Trocken“ hieß nur: Es gab keinen Ausschank. Aber was da an „Flachmännern“ mitgebracht und verkümmelt wurde … mein lieber Schwan! Unseren alten Creinveltern zufolge wurde nie mehr getrunken als in den aufsteigenden Reihen des Passage-Theaters.
Okay, die Zeiten waren andere.
Aber woher kommt diese Anhäufung nicht verliehener Ehrungen?
Da möchte ich an einen hochverdienten Creinvelter erinnern, unseren früheren Schatzmeister Klaus Müller. Ganz akribisch hielt er Jahr für Jahr fest, wer zu uns kam. Und auch noch – bei der Platzzuteilung im Parkhotel – wer wann wo gesessen hatte.
Gemeinsam mit unserem Freund Dr. Dieter Margotte steuerte er unsere Nadelauszeichnungen in sicherem Fahrwasser. Nach seinem plötzlichen, krankheitsbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst – von einem Tag auf den anderen –, den zusätzlichen Erschwernissen durch die Corona-Pandemie und den unabwendbaren Wechsel ins Seidenweberhaus, kamen wir für einige Jahre, wie man so sagt: „Fies ins Schwimmen“.
Nun sind wir wieder auf dem letzten Stand – dank unseres Freundes und IT-Fachmannes Thomas Kempen – und holen mit Freude das Versäumte nach.
Es gibt also nicht nur beim „tapferen Schneiderlein“ im Märchen der Gebrüder Grimm die „sieben auf einen Streich“. Sondern jetzt auch die zu ehrenden 250 Nadelempfänger/innen in einem einzigen Festakt. Und der fand am vergangenen Samstag bei bester Laune und 3x „Heil und Humpen!“ statt!
Falls Sie aber feststellen, dass Sie (noch) nicht auf unserer Liste stehen – liegen Sie vielleicht genau zwischen der ein oder der anderen Auszeichnungsstufe. Denn wir ehren alle, die mindestens 10, mindestens 25, oder – neu! – mindestens 40 Jahre zu uns kommen. Oder haben wir Sie übersehen? Das kann vorkommen. Dann schreiben Sie uns bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Und wir machen den Fehler sofort wieder gut.
Es geht ja nicht nur um die Nadel. Es geht um eine Verbindung von Herz zu Herz. Zwischen uns. Und zu unserer Heimatstadt Krefeld.
In diesem Sinne: Bleiben wir heiter und verbunden.
Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.
Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp
Präsident
PS: Wer nicht dabei sein konnte, erhält die Auszeichnung in Kürze per Post. Mit Dank und Freude. Und in der Hoffnung auf noch viele gemeinsame, schöne Creinvelt-Jahre. Freud tusame!