August 2026

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

nä, wat wo-er dat wärm! Wie soll man da einen klaren Gedanken fassen, was in diesen Monatsbrief hineingehört? Es war einfach zu heiß zum Denken und Formulieren. Gluthitze – oder auch „Hundstage“ – sagen wir, wenn die Temperaturen aus den Fugen geraten.

Schön, dass unsere Creinvelt-Sitzungen keine Hochsommer-Badelatschen-Veranstaltungen sind …

Heute – und im nächsten Brief – möchte ich die Vorfreude auf unsere Fest-Gala am 01.05.2027 wecken. Spätestens in der zweiten Septemberwoche, also dann, wenn die Schulferien zu Ende gehen, können Sie Ihre Karten an der Theaterkasse oder online über das Stadttheater erwerben.

Sie kennen doch die Redewendung: „Die Feste feiern, wie sie fallen“. Heißt: Wir sollten Anlässe unbedingt nutzen, sollten Gelegenheiten für Freude und Geselligkeit ergreifen, wann immer sie sich bieten. Wer gerne und fröhlich mit anderen Menschen feiert, drückt vor allem eins aus: seine positive Lebenshaltung.

Das Wort „Feste“ leitet sich übrigens vom mittelhochdeutschen Begriff für „sichere Basis“ ab, meinte früher also eher eine Feste (Burg).

Wer feiert mit uns? In unserem Programm begegnen Sie Krefelder Künstlerinnen und Künstlern, die zu unserer Heimatstadt und damit auch zu Creinvelt hervorragend passen:

  • Der Generalintendant Michael Grosse zeigt Ausschnitte aus seinem Programm.
  • Die Musikschule Krefeld schickt ihre junge Trommlergruppe und ihr Flagschiff, die Bigband, auf die Bühne.
  • Mit Liedern in Mundart wird Sie die „Schäng Blasius Flönz Rakete“ begeistern.
  • Das Marionettentheater „Krieewelsche Pappköpp“ spielt für diesen Abend auf der großen Bühne des Stadttheaters, um uns zum Hundertsten zu gratulieren.
  • Aus dem schönen Hüls bereichert uns Breetlooksman Stefan Erlenwein.
  • Und ganz besonders freuen wir uns über die Erinnerung an einen der berühmtesten Krefelder Liedtexter und Komponisten, der bei uns weitestgehend in Vergessenheit geraten ist: Kurt Feltz (1920 – 1982). Er schrieb weit über eintausend Lieder, darunter Hits wie „Ganz Paris träumt von der Liebe“, „Kriminaltango“ und „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.

Eine ganz besondere Hommage – mit ganz besonderen Interpreten.

  • Im Finale bedankt sich Creinvelt auf spielerische Weise bei seinen Gästen. Lassen Sie sich heiter und mit Freude überraschen.

Endlich wieder ein großes Creinvelt-Fest als Gala – ist das nicht toll?!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

P.S.: Bitte vormerken:

Unsere beiden Sitzungen im Seidenweberhaus finden am Samstag, 16.01.27 (Premiere) und am Freitag, 22.01.27 statt.

Für diese Traditionsveranstaltungen beginnt der online-Kartenverkauf am Samstag, 24.10.2026 um 10 Uhr über die Creinvelt-Webseite!

 

Juli 2026

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

ahnen Sie es schon? – Nein? – Gut, gleich wissen Sie es. Wir sind nämlich schon mitten in der Vorbereitung unseres großen Jubiläums: „100 Johr vüel Freud tusame!“

Am Samstag, 01.05.2027, ist es soweit: Das Krefelder Stadttheater öffnet seine Türen und die große Bühne für unser heiteres Jubiläums-Spektakel.

Was gibt es zu sehen und zu hören?

Anders als bei unseren Sitzungen laden wir viele Krefelder Künstlerinnen und Künstler auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ ein, um mit uns die hundert Jahre schwungvoll und heiter zu feiern. Creinvelt bedankt sich bei allen, gerade auch bei unseren Gästen, mit viel Tätärä und Tschingbumm! Mit lauten und mit leisen Tönen.

Unser Programm steht in den Startlöchern. Und der Generalintendant der Vereinigten Städtischen Bühnen, Michael Grosse, ist mit von der Partie. Auch die Musikschule Krefeld mit ihrer Bigband. Und nicht zuletzt das Marionettentheater der Krieewelschen Pappköpp. Wir alle heißen Sie herzlich willkommen.

Unser Kartenverkauf wird über das Theater erfolgen und voraussichtlich im September beginnen. 723 Sitzplätze stehen zur Verfügung. Was genau zu tun ist, erfahren Sie im nächsten Monatsbrief. Pure Vorfreude, op krie-ewelsch „Ferkesfreud“, macht auch in diesem Fall unbedingt Sinn.

Was gibt es noch, das unsere Aufmerksamkeit in diesem Monat verdient?

Ein Krefelder Journalist, tätig beim WDR-Fernsehen in Düsseldorf, hat einen historischen Roman vom Niederrhein geschrieben. Er heißt treffenderweise: „Der Seidenweber“.

Autor Torsten Weiler schrieb als Student auch für die Rheinische Post. In der Einführung zum Buch heißt es: „Auf die Idee für ‚Der Seidenweber‘ ist er bei Recherchen zur eigenen Familiengeschichte gekommen. Dabei hat er entdeckt, wie fesselnd das 19. Jahrhundert in Krefeld war – mit seinem schillernden Reichtum und seinen harten Konflikten. Die Geschichte des Seidenwebers Gustav Puller ist auch die Geschichte seiner Vorfahren.“

Wir alle erfahren bei Torsten Weiler, mit welchem Spektakel die Gaslaternen in Krefeld angingen. Wie die Eisenbahn zum Ostwall kam und sich die Stadt „mit der Welt“ vernetzte. Und wie die Menschen ihre Hoffnungen an die Träume aus Seide hingen und aufblühten.

Ein spannendes und unterhaltsames Buch über unsere Heimatstadt. Schön ist auch, dass Torsten uns als Creinvelt-Gast sehr nahesteht. Unsere Empfehlung also: Rundum lesenswert.

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

 

Buch: Torsten Weiler, „Der Seidenweber – Historischer Roman vom Niederrhein“, 2024. Gmeiner-Verlag GmbH, Meßkirch. 16 Euro. ISBN: 978-3-8392-0682-9

 

Juni 2026 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

in den letzten zwei Monatsbriefen habe ich mich ein wenig über die Sprache des Niederrheiners im Allgemeinen – und die des Krefelders im Besonderen – ausgelassen.

Ein Schlusspunkt fehlt noch. Oder besser: der letzte Kommentar am Ende eines Gesprächs, der wie ein Schlusspunkt wirkt. Nämlich ein überzeugendes: „Sisse!“ (Siehst du!)

Auch das bedeutet nichts, heißt aber irgendwie auch: „Gut, dass wir gesprochen haben.“ So wird selbst der „Eine-Wort-Satz“ zur rheinisch-ausufernden Quasselei.

Sich umfänglich zu äußern … das ist bei Creinvelt oft die Überschrift zur sogenannten „Krefelder Körmels-Nummer“. Also ein Auftritt mit viel Tratscherei, die häufig in Krefelder Mundart vorgetragen wird. Wie es in diesem Jahr unsere beiden Raumpflegerinnen Claus und Rainer Neuwirth mit Bravour auf die Bühne brachten. Vom Hölzken op et Stöcksken … bis hin zum elementaren „Frag mich nicht!“, das ja auch nichts anderes ist, als die Aufforderung an den Gesprächspartner, grundsätzlich und ausgiebig nachzufragen.

Gut dosiert, hat der „Rheinische Redeschwall“ also auch bei uns einen Platz im Programm. Wir sind halt Niederrheiner durch und durch. Und Krefelder sowieso.

Feiern wir auch in unserem Jubiläumsjahr 2027 wieder das rheinische Leben als solches. Und hundert Jahre Creinvelt im Besonderen.

Bitte notieren Sie: Unsere beiden Aufführungen im Krefelder Seidenweberhaus finden am Samstag, 16.01.2027, und am Freitag, 22.01.2027, statt.

 Ja, Sie haben richtig gelesen: Unser Veranstaltungshaus hatte unsere Terminwünsche anscheinend nicht ganz auf dem Schirm. Es hilft nichts … unsere Premiere ist 2027 an einem Samstag, und der Schlussakkord am darauffolgenden Freitag. „Ausnahmsweise“, wie man uns versicherte. Na, da wolle mer ens jlüewe, dat dat kinne ‚näcke Vertäll‘ (Unsinn) es.

Ungewohnt – aber kein Problem: Wir konservieren unsere Freude einfach zwischen beiden Wochenenden.  Klappt schon!

Und Sie? Sie sprechen sich am Besten schon jetzt in Ihrem Freundeskreis wegen dieser Termine ab. In unserem Jubiläumsjahr freuen wir uns auf alle unsere Freundinnen und Freunde. Und Sie wollen doch sicher mit dabei sein?!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

   

Mai 2026 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

„wie jeht et?“ – „Et jeht.“ … Diese Antwort gilt im Rheinland als umfassend und ausreichend reflektiert. Der Rheinländer kann ja immer zu allem etwas sagen und findet nichts zu banal. Manche bezeichnen unseren Landstrich auch als das „Königreich der Floskeln“. Na ja, so schlimm ist es sicher nicht.

Aber eins können wir Niederrheiner „aus dem Effeff“: Selbst im wortreichen Halbwissen verbreiten wir eine positive Grundstimmung. „Juut, dat wir darüber jesprochen haben!“ Worüber eigentlich? – Egal!

Ein profunder Kenner der „rheinischen Lösungen“ ist der frühere stellvertretende Chefredakteur der Rheinischen Post in Düsseldorf, Horst Thoren. Er hat der Rheinländerin, dem Rheinländer, über viele Jahre auf den Mund und ins Herz geschaut. Von ihm können wir – nach Hanns Dieter Hüsch und Konrad Beikircher – viel über unsere Eigenarten erfahren.

Setzt man sich zusammen, ist es Zeit für Spökskes und Palaver. Nach dem Ausruf „Daarestiet!“ wird mit der Frage: „Wat saare se?“ um einen Bericht gebeten, was derzeit Thema im Ort oder in der Stadt ist.

Da kann dann der Gegensatz zwischen der hiesigen Braukunst und der Kölner Region („Kölsch … dat es doch kinn Bier!“) mit Inbrunst verteidigt werden. Sonnenanbeter und Gartenfreunde können sich über erwünschte Sonnenstunden (einerseits) und notwendige Regenmengen (andererseits) trefflich streiten. Und irgendwann wird aufgrund der Zeitungsanzeigen festgestellt – so die korrekte rheinische Formulierung – wer „tot jeblieben is“.

Schon seit längerem wird die Persönlichkeitsstruktur des Kölners und des Krefelders „als solchem“ folgendermaßen miteinander verglichen: Der Kölner fordert am Tresen seinen Nachbarn großzügig auf: „Drink doch eine met!“ – Und der Krefelder? Fragt seinen Thekennachbarn gönnerhaft: „Jövvst Do ene uut?“

Na ja … die einen sagen so – und die anderen so.

Und wir Creinvelter? In jedem unserer Sitzungshefte finden Sie ein sogenanntes „Lexikönchen“. Mit alten Krefelder Begriffen in Mundart. In den letzten Jahren liebevoll zusammengestellt von unserem früheren Vorsitzenden Dr. Hermann Schumacher. Denn unsere Mundart, unser Krefelder Platt, soll ja nicht verloren gehen. Also werden wir – großes Ehrenwort! – auch im Sitzungsheft 2027 wieder das eine oder andere „Stöckske“ in unserer Heimatsprache abdrucken. Zum Entdecken, zum Lernen – und zum Schmunzeln.

Wir Krefelder brauchen nicht viele Worte, um eine positive Grundstimmung zu verbreiten. Ein Beweis? – Bitte! – Wie im folgenden Dialog zu lesen: „Wie isset?“ – „Juut!“ – „Dann isset ja juut, dat et juut es!“ Eine tautologische Rhetorik, die der Krefelderin, dem Krefelder bereits in die Wiege gelegt wird. Wie herrlich!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

 

April 2026 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

wie wichtig ist das Brauchtum? Ist der Begriff nicht längst so verstaubt, dass er niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann? Gerade bei jüngeren Menschen? – Gut, er entspringt weder der Jugend- noch der IT-Sprache. Und besonders kreativ klingt er ja auch nicht gerade.

Die Redensart: „Das ist guter Brauch!“ bedeutet ja, dass etwas als liebgewonnene Tradition, Sitte oder gute Gewohnheit gilt. Die alteingesessene Krefelderin, der traditionell veranlagte Krefelder, sagt schon mal gerne und mit Nachdruck in der Stimme: „Dat hammer emmer sue jemäckt!“ Oder auch: „Dat wo-er noch nie angersch!“

Da spielt also eine gewisse Regelmäßigkeit eine Rolle. Eine Akzeptanz der Tradition. Und wenn der Niederrheiner als solcher das Wort „gut“ hinzufügt, dann zeigt er damit, dass die Sitte auch geschätzt wird.       

Wenn Agnes also ihren Ehemann, den Karl, ermahnt: „Du hast unseren Gästen noch nichts zu trinken angeboten.“ Dann erfährt diese Ermahnung eine offizielle Steigerung im Anschlusssatz: „Das ist hier guter Brauch!“ Der kulturellen Verankerung ist damit ja ebenfalls gedient.

Überlieferte Bräuche gibt es überall am Niederrhein. Im Rahmen unserer Gastfreundschaft zum Beispiel die Einladung: „Nou setz Dech doch ene Schlach!“ Der „Schlach“ bedeutet eine Einladung auf einen Kaffee, einen Klaren oder ein Bier. Also so was Ähnliches wie das Kölsche: „Drink doch eine met!“ Es geht also um einen vorübergehenden Kontakt. Denn der „Schlach“, auf den man sich zusammensetzen möchte, meint den „Schlag“ der viertelstündlich schlagenden Turmuhr. Also: Komm, ich lade Dich auf ein Viertelstündchen ein. Ein schöner Brauch unserer Gastfreundschaft, um ein wenig zu klönen und das Leben zu feiern.

„Brauchtum“ bedeutet bei Creinvelt – nach den Ausführungen auf unserer Webseite (www.creinvelt.de): die Betonung der Krefelder Kultur und Eigenart in heiter-besinnlicher Form. Die wohlwollende bis kritische Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten und Unsitten der Zeit. Politisch, gesellschaftlich, humorvoll und satirisch. Deshalb kann Brauchtum ja auch Zusammengehörigkeitsgefühle neu aufleben lassen.

Wie Sie wahrscheinlich im Laufe der letzten Jahre vermehrt wahrnehmen konnten, durchdringt bei unseren Sitzungen immer stärker eine kabarettistische Tiefe den reinen karnevalistischen Frohsinn. Auch Brauchtum kann sich eben wandeln.

Natürlich ... nicht nur Flüssiges, auch Überflüssiges, kann unser Leben am Niederrhein bereichern. Oder Tautologien, die Form der inhaltlichen Wiederholungen. Wenn der Krefelder zum Beispiel Schönheit mit einem Lebensgefühl verknüpft und behauptet: „Am schönsten ist es, wenn es schön ist.“

Ach, gäbe es diese liebenswerten Krefelderinnen und Krefelder nicht … Wir müssten sie erfinden!

Ihnen allen viel Freude an der heimatlichen Lebensart, und: Frohe Ostern!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

 

März 2026 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

ja, nä ... wat wo-er dat schü-en! Quer durch unser Publikum gab es viel Lob und Anerkennung für unsere beiden Sitzungen im Seidenweberhaus. Einige schöne Kommentare finden Sie am Ende dieses Schreibens.

Natürlich gab es auch Verbesserungsvorschläge. Nicht am Programm, aber – je nach Sitzplatz – an der Akustik. Und manches Mal auch an der Enge der Plätze an einigen Tischen. Da suchen wir gerne das Gespräch mit der Technik und Verwaltung des Seidenweberhauses. Vielleicht kann man unseren Wünschen ja entgegenkommen.

Wichtig aber: Wir haben im 99. Jahr Creinvelts einen neuen Weg eingeschlagen. Wie überall ... auch unsere Gesellschaft muss zukunftsfähig werden. Da können wir doch einige Pluspunkte vorweisen: wir sind keine reine Männergesellschaft mehr. (Endlich!) Zum ersten Mal saßen unsere Spoulmäddches Martina und Christa am Ratstisch. Und direkt ging es oben „auf dem Gipfel“ lebhaft und herzlich zu.

Unsere „Plattform für Krefeld“ gewinnt an Format. Und unser zweiter, frischer Creinvelt–Ruf „Freud tusame!“ ergänzt das altvertraute „Heil und Humpen!“ auf heiter–fröhliche Weise.

Was gibt es Schöneres als eine gemeinsam erlebte Freude?!

So haben wir Aktive unsere diesjährigen Gäste erlebt. Ehrlich ... Die Stimmung im weiten Saal des Seidenweberhauses war an beiden Abenden ganz hervorragend. Unterstützend, wertschätzend, ausgelassen. Das macht es auch für uns Aktive einfach. Wie gerne haben wir für Sie gespielt!

Und schon geht es weiter. Wir haben ja keine Sommerpause. Unser Jubiläum am 01.05. 2027 im Krefelder Stadttheater müssen wir jetzt schon planen und vorbereiten.

Vielleicht möchten Sie uns ja ehrenamtlich helfen. Wir würden uns sehr freuen. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! finden Sie stets offene Ohren.

Außerdem suchen wir für unser Jubiläumsheft 2027 noch Gastautor/innen. Besonders passen Geschichten über das alte Krefeld oder Beiträge in Mundart.

Herrlich! Wir feiern durch bis 100! Und rufen Euch zu: Macht mit beim Aufbruch von Creinvelt in eine neue Zeit des Krefelder Kabaretts und der Heimatliebe.  Auf der Bühne und hinter den Kulissen. Helft, Creinvelt voranzubringen. Denn 2027 heißt es: „Hundert Jahre Freud tusame!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

Kommentare zu den diesjährigen Sitzungen:

  • „Gratulation! Der Abend hat riesigen Spaß gemacht!“ (T. W.)
  • „ Eine großartige Sitzung. Es war ein Feuerwerk an tollen Einfällen!“ (U. L.)
  • „Wir haben den Abend sehr genossen. Es war lustig und unterhaltsam. Eine Wucht!“ (J. T.)
  • „Viel Schwung und Abwechslung.“ (D. M.)
  • „ Danke, Creinvelt, für das spitzenmäßige Programm gestern und für die ausgelassene Stimmung, die ihr uns mitgegeben habt, und die heute noch nachschwingt.“ (C. T.)
  • „Ich war am Freitag bei Euch. Es war ganz toll! Am liebsten wäre ich am Samstag noch ein zweites Mal gekommen.“ (R. K.)
  • „Ihr habt allen zusammen eine große Freude gemacht. Das größte Lob: stehende Ovationen.“ (P. V.)
  • „Ein unvergleichlicher Abend.“ (A.R.)
  • „Ihr habt den Saal gerockt!“ (F. S.)
  • „Ihr habt Creinvelt entstaubt. Auch die jungen Menschen der Musikschule haben uns sehr gut gefallen.“ (B. K.)
  • „Einige Freunde sind in diesem Jahr nicht mitgekommen. Ich habe sie am Wochenende direkt angerufen und gesagt: ‚Ihr habt was verpasst!‘ Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei!“ (U. V.)

Ein herzliches Dankeschön an alle lieben Gäste, die uns unaufgefordert Ihre Eindrücke und Vorschläge zugesandt haben.

 

Februar 2026 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

ich glaube, einen solchen Monatsbrief haben Sie noch nie erhalten: Unmittelbar nach unseren Sitzungen. Die letzte Nacht noch durchgefeiert – und heute schon im Email-Fach. Aber keine Sorge: Er ist nicht nach zahlreichen Kaltgetränken und im heutigen Morgengrauen geschrieben worden, sondern schon im Vorfeld. Zwar noch aktuell, aber nicht unter dem Eindruck von hundert „Heil und Humpen!“-Rufen.

Ja, wie war’s? Wie hat Ihnen unsere Sitzung gefallen? Vielleicht haben Sie uns soeben an der Theke schon eine Antwort gegeben. Vielleicht schreiben Sie uns auch noch, was gut und weniger gut war. Denn wir freuen uns über Ihre Meinung, um im kommenden Jahr, an unserem 100sten Geburtstag, voll aufdrehen und feiern zu können.

Unser „Creinvelt-Kabarett im Karneval“ ist seit ein paar Stunden Vergangenheit. Die offizielle Session, die tollen Tage des Krefelder Karnevals, stehen aber noch bevor. Der heimatliche „Spaß an der Freud“. Der Umzug am Rosenmontag. Mit vielen Vereinen. Und mit über 200 Kindern verschiedener Schulen, die mit Unterstützung der Aktion Kunst und Kultur im Unterricht (AKKU n.e.V.) und der Bürgerstiftung Krefeld im Rosenmontagszug dabei sein werden. Schon das ist den Besuch des Umzugs wert!

Heute, genau zum Zeitpunkt, an dem Sie diese Email erhalten, treffen sich alle Aktiven zur sogenannten „Manöverkritik“. So hieß dieses interne Treffen nach der letzten Sitzung seit 99 Jahren. Vielleicht sollten wir in der heutigen Zeit einen anderen Begriff wählen. Wie wäre es mit: „Abschmink-Tag“? – „Pappnasen-Ausklang“? – „Humpen-Nachhall“? – „Fanfaren-Feier“? – oder auch: „Fi-ere, Senge, Drenke-Feäß“?

Denn letzten Endes ist es eine Nachfeier. Ein Dank an alle Aktive – auch an diejenigen, die ihre wertvolle Arbeit nicht im Rampenlicht, sondern im Hintergrund geleistet haben.

Und ab morgen? Erholung, klar. Aber schon wirft unser Jubiläumsjahr einen kleinen, leuchtenden Schimmer um die Ecke. Kündigt sich an. Ruft uns noch verhalten zu: „Ich möchte gut geplant sein!“ – Also, liebe Freundinnen und Freunde, haben Sie Vorschläge und Ideen für unser hundertjähriges Creinvelt-Fest? Es findet ja in zwei Etappen statt: Creinvelt-Sitzung im Januar 2027. Und unsere 100-Jahr-Feier im Krefelder Stadttheater. Am 1. Mai 2027.

Machen Sie mit. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche oder Vorschläge. Denn nur, wenn wir richtig schön zusammenstehen, wird eine Sternstunde Creinvelts daraus. Karten für den Festabend gibt es voraussichtlich ab September diesen Jahres über die Kasse unseres Theaters.

Und jetzt: Unterstützen wir wohlwollend das närrische Brauchtum, den rheinischen Karneval. Er ist ein Kulturgut, das wir noch lange lebendig halten sollten.

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

Januar 2026 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

Ihnen und Euch allen wünschen die Creinvelt-Aktiven ein gutes und gesundes neues Jahr. Möge es friedlicher werden als das letzte – und viele Momente für Heiterkeit und Lebensfreude bereithalten. Oder, wie der Krefelder sagt: „Maake mer dat Beäß dooedruut!“

Gerade liegt hinter uns, was wir schon lange mit dem Begriff „zwischen den Jahren“ bezeichnen. Eine wichtige Phase für Creinvelt. Denn auch bei uns gibt es den einen oder anderen Auftrittskandidaten oder Nachzügler, der einen gewissen Zeitdruck braucht, um mit seiner Rede oder seinem Lied voranzukommen. „Ich schreib unter dem Tannenbaum!“, heißt es im Dezember mit einem Anflug von Hoffnung und Zuversicht. Das glauben wir dann auch. Denn am 10. Januar findet unsere Hauptprobe im Zeughaus der Krefelder Prinzengarde statt. Drücken Sie uns gerne die Daumen, dass wir im Anschluss erfreut und erleichtert sagen können: „Dat di-et et! Wir schaffen es, ein schönes, rundes Programm zu stricken.“ Für uns. Und für Sie.

Übrigens: Es gibt – vor allem für den Freitag, 30. Januar – noch gute Plätze. Wenn Sie sich erst spät festlegen können, dann ist jetzt die richtige Zeit: Über unsere Webseite (www.creinvelt.de) werden Sie zum Creinvelt-Kartenshop bei Eventim gelotst. Danke für Ihr Kommen und das Ihrer Freundinnen und Freunde.

Nun starten wir in ein neues Jahr. Da sind gute Vorsätze an der Tagesordnung. Haben Sie sich auch etwas für 2026 vorgenommen? Zum Beispiel öfters zu entspannen und häufiger zu lächeln? Von Vicco von Bülow alias Loriot stammt der Satz: „Man hat nur Spaß im Leben, wenn man das Kindliche in sich trägt.“ Da kann es doch ein schöner Vorsatz sein, mit 50 oder 70 Jahren wieder einen Drachen steigen zu lassen. Oder schillernde Seifenblasen zu pusten. Malen mit Seifenblasen geht auch. Also Blubberblasen auf Papier zerplatzen lassen.

Kreativität hat noch nie geschadet. Sie hilft nicht nur den Kindern, sondern tut in jedem Lebensalter gut. Wissen Sie, was sich ein Creinvelt-Freund vorgenommen hat? – Nein, können Sie ja nicht wissen. Ich sage es Ihnen: Unserer Heimatstadt Krefeld und seinem eigenen Leben 2026 eine neue Liebeserklärung zu machen. Er wird uns berichten. Für gute Vorsätze, die unser Leben bereichern, ist es ja nie zu spät.

Mit allen guten Wünschen

und 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Dr. Georg „Schorsch“ Rupp

Präsident

 

Dezember 2025 

 

Wie ein Meister Spouljong wurde … 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

irgendwo haben Sie ihn sicher schon mal gehört, den Spruch des deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann: „Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.“

So geschehen soeben bei Creinvelt! Denn … Es gibt einen Menschen („Hurra, der liebe Jung!“), der sich so viele Verdienste um den Krefelder Karneval erworben hat, dass er zur Meisterschaft aufgestiegen ist. Er ist Initiator und Gründer der Krefelder Labersäcke, Präsident der Pappnasensitzung, „Dr. humoris causa“ der närrischen Fakultät, und Prinz Karnveval des Jahres 2019 (mit seiner Prinzessin Claudia).

Alles in Krefeld, alles meisterlich. Soweit seine besondere karnevalistische Vita.

Und da kommt er doch in diesem Jahr als Gast auf Creinvelts Bühne – und bittet danach um Aufnahme in den Kreis unserer Brauchtumsgesellschaft. Sozusagen als neuer Schüler. Wie beschrieben: Wenn Du in einer Sache Meister geworden bist, sollst Du in einer neuen Disziplin Azubi werden. Jenau so isset!

Und so woar et.

Andy, wie sich Andreas Dams meistens nennt, ist nun auch Spouljong bei Creinvelt. In seinem Fall nicht per Handzeichen ernannt – nein, er stellte sich einer ernsthaften Prüfung auf unserem Brauchtumsabend am 7. November im Stadtwaldhaus.

Zum Ablauf: Wir alle trafen dort gut gelaunt im Smoking und in Lackschuhen ein. Andy hatte sich bestens vorbereitet. Anders herum: Creinvelt liegt ihm schon so sehr am Herzen, dass er die starke Ballade „Cryin‘“ von Aerosmith aus dem Jahr 1993 umgetextet hatte auf: „99 Jahre Creinvelt“. Stehende Ovationen von den Creinveltern! Und vereinzelte Rufe: „Kann der Andy die Stufe nicht überspringen – und direkt Ratsherr werden?“ Die konterte er bescheiden mit den Worten: „Bluos net üewerdri-ewe!“

Na ja, er passt super zu uns. Und wenn er seine Gitarre genauso gut stimmt, lassen wir ihn Ende Januar auch wieder auf die Bühne. Wahrscheinlich mit seinem neuen Hit: „99 Jahre Creinvelt.“

Karten gibt es auch noch genug – für Euch und Euren großen Freundeskreis. Als Weihnachtsgeschenk, als Sylvesterüberraschung, als Neujahrsimpuls. Einfach auf www.creinvelt.de gehen – gewünschten Termin auswählen – auf „Saalplan“ klicken – und die schönsten Karten buchen.

Wahrscheinlich hatte Gerhart Hauptmann ja recht – mit seinem Vergleich vom Meister und vom Schüler. Was ja auch heißt: Niemand sollte sich auf den Lorbeeren von gestern ausruhen. Freude („Ferkesfreud“) und Lachen müssen immer wieder neu entdeckt und gelebt werden.

In diesem Sinne grüßen alle Creinvelter und unser neuer Spouljong, Andy Dams, Sie und Ihre Lieben sehr herzlich – und mit viel Humor.

3 x Creinvelt „Heil und Humpen!“

Und zusätzlich viel „Freud tusame!“

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

November 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

geht es Ihnen auch so? Manchmal möchte man den halben November aus dem Kalender streichen. Also die Zeit zwischen dem „goldenen Oktober“ und den Weihnachtsmärkten.

Allerdings liegt in dieser Phase auch das Karnevalserwachen. Am 11.11. Fast parallel zu St. Martin.

Es ist die Zeit, in der unsere Köpfe rauchen. In der unser Programm Gestalt annimmt. In der wir eifrig diskutieren, wer sich in welchen Rollen auf der Bühne wohlfühlen wird.

Im kommenden Jahr wird Creinvelt 99 Jahre. Einerseits ein „biblisches Alter“, andererseits die Ouvertüre für unser Jubiläum im Folgejahr.

Als ich 1977 zu Creinvelt kam, wurde mit vielen Gästen im Seidenweberhaus das 50-jährige Bestehen gefeiert. Damals mit dem Tanzorchester Max Greger und einer Jubiläumszeitung, die um Mitternacht von Boten in den Festsaal gebracht und dort verteilt wurde. Was darin zu lesen und zu sehen war? Fotos unserer Gäste, die zu Beginn des Abends aufgenommen wurden. Innerhalb von vier Stunden wurden sie in Zeitungsform gedruckt, um in hoher Auflage die Runde zu machen. Das Tagesgespräch in Krefeld. Damals, vor fast 50 Jahren.

„Danke für die Blumen“ hieß unser Motto im Jahr darauf.

Creinvelt hat zu allen Zeiten gerne gefeiert – am liebsten gemeinsam mit Ihnen.

Seien Sie Teil unserer nächsten Feier-Periode. Von 99 bis 100. So lautet ja auch unser Motto 2026: Mer fi-ere duur bös 100.“ Unser Start in ein außergewöhnliches Feier-Jahr, das erst am 1. Mai 2027 enden wird. Nun, diesen Termin sollten Sie sich gerne schon heute reservieren.

Mit diesen schönen Perspektiven kommen wir doch schon mal heiter-beschwingt durch den November.

Übrigens: Sollten Sie am 25. Oktober Probleme mit der Onlinebestellung Ihrer Karten gehabt haben, melden Sie sich bei uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir beraten Sie gerne. Außerdem: Unser Portal auf www.creinvelt.de ist bis kurz vor unseren Sitzungen für Sie geöffnet. Sie können also jederzeit Ihre Mitgliedskarten buchen. Oder Ihr Kontingent für Freunde erweitern.

Mit einem herbstlichen, dreifachen „Heil und Humpen!“

Und ganz viel „Freud tusame!

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

Mitgliedskarten für 2026

Ein Sonderschreiben von Creinvelt 1927 e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

bald ist es wieder soweit: Am Samstag, 25. Oktober 2025, öffnet exakt um 10 Uhr morgens unser Eventim-Portal für Sie und Ihre Kartenwünsche.

Weiter unten im Schreiben finden Sie die von uns vorgeschlagene, einfachste Vorgehensweise.

Lassen Sie uns am 30. und 31. Januar 2026 wieder gemeinsam feiern. Das sind die Daten unserer beiden Veranstaltungen im Krefelder Seidenweberhaus. Freitag oder Samstag – suchen Sie sich Ihren Vorzugstermin selber aus. Und so geht es:

Bevor Sie auf unsere Webseite zum Erwerb Ihrer Mitgliedskarten gehen, prüfen Sie bitte folgende Checkliste:

  • Wie lautet meine Mitgliedsnummer und evtl. auch die meiner Freundinnen, Freunde und Bekannten?
  • Wie lautet meine E-Mailadresse, an die die elektronisch versendeten Mitgliedskarten geschickt werden sollen?
  • Habe ich eine gültige EC-, Debit- oder Kreditkarte?
  • Kenne ich den PIN meiner Karte?
  • Funktioniert mein Online-Banking?

Wenn Sie PayPal, ApplePay, GooglePay, Klarna usw. verwenden, dann kennen Sie sich wahrscheinlich schon aus, falls nicht und falls Sie mindestens einen der oben genannten Punkte mit „Nein“ beantwortet haben, sollten Sie jemanden, der Sie dabei unterstützen kann, um Rat fragen. Die meisten Probleme während des Kartenerwerbs entstehen beim Bezahlen, und wir von Creinvelt können da leider überhaupt nicht helfen.

Am besten gehen Sie (oder jemand, der Sie dabei unterstützt) ab Samstag, 25. Oktober 2025, ab 10 Uhr auf unsere Webseite https://creinvelt.de.

Da das sehr viele machen werden, kann es zu Verzögerungen kommen. Das ist normal und kein Problem, welches wir Creinvelter lösen könnten. Versuchen Sie es einfach später noch einmal, das Verkaufsportal ist bis kurz vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Die frühen Abendstunden sind da empfehlenswert. 

Auf unserer Webseite finden Sie schnell die Rubrik Mitgliedskarten und Veranstaltungen“. Auf dieser Seite klicken Sie auf Ihren Wunschtermin.

Im sich dann öffnenden Ticketshop wählen Sie unbedingt den „Saalplan“ aus. Denn nur dann sehen Sie alle zur Verfügung stehenden Plätze und können nach Belieben bis zu 20 Karten für sich und andere buchen und bezahlen. Fertig! Bitte beachten Sie: Nur die noch farblich hinterlegten Plätze können Sie zum Buchen anklicken, die grauen sind bereits vergeben.

Manchmal scheint es so, als ob Ihre Lieblingsplätze schon belegt sind. Es kommt öfters vor, dass Interessenten diese zeitlich kurz vor Ihnen im Saalplan anklicken und reservieren, sie aber vor dem Bezahlen wieder frei geben. Dann bleiben sie für 15 Minuten gesperrt – und tauchen später wieder als „verfügbar" auf. Schauen Sie also gerne zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf den Buchungsplan.

Im Anschluss an die Buchung wählen Sie Ihre Bezahlmethode und dann können Sie sich Ihre Veranstaltungskarten herunterladen und ganz einfach ausdrucken. Digital fortgeschrittene Gäste können auf einen Ausdruck verzichten. Es reicht auch, wenn der auf dem Ticket befindliche QR-Code beim Einlass auf dem Smartphone vorgezeigt werden kann.

Noch etwas ganz wichtiges:
Wenn Sie den Buchungsvorgang abschließen, erkennen Sie die AGBs von Eventim an, diese besagen, dass die gekauften Karten nicht zurückgegeben werden können! Daher wird noch einmal genau vor Abschluss dargestellt, was Sie gebucht haben. Prüfen Sie bitte genau vor dem Abschluss. Auch hier können wir Creinvelter im Nachgang nicht helfen!

Ein Tipp: Auch auf dem Balkon gibt es hervorragende Sitzplätze. Von dort ist der Blick meist unverstellt auf die große Bühne möglich. Eine Einschränkung: Der Zugang ist nicht mit dem Aufzug, sondern nur über eine Treppe möglich.

Und selbst hinten im Saal auf den „billigen Plätzen“ sind Sicht und Ton einwandfrei, wie uns viele Gäste, die dort gesessen haben, bestätigten.

Wir sind dankbar, dass Sie dieses neue Verfahren auf sich nehmen und Creinvelt auch weiterhin durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen.

Es ist nicht übertrieben: Nur durch Menschen, die wie Sie zu unseren treuen Freundinnen und Freunden zählen, können wir unsere kreative „Arbeit“ für unsere Heimatstadt und unser Brauchtum fortsetzen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.

Alles Gute für Sie – und 3x „Heil und Humpen!“

 

Unterschrift Rupp sw                                     Unterschrift Schumacher sw

Dr. Georg „Schorsch“ Rupp                                 Dr. Hermann Schumacher

Präsident                                                             Vorsitzender

Bei Fragen schreiben Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Oktober 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

 im Sommer war ich mit einem Schiff unterwegs. Eines Morgens war der Nebel so zäh und dicht, dass immer wieder das bekannte Nebelhorn zu hören war, um andere Schiffe auf sich aufmerksam zu machen. ‚So ein Nebelhorn hat ja einen satten, sonoren Sound‘, dachte ich eher beiläufig. Aber der dringt auch durch, was ja die Aufgabe des Horns ist.

Warum dieser Schlenker? – Na ja, es gibt ja auch für Creinvelt etwas zu verkünden, das durchdringen soll. Was das ist? Die freudige Nachricht: Bald gibt es wieder Mitgliedskarten zu erwerben. Und zwar ab Samstag, 25. Oktober. Der Online-Verkauf startet um 10 Uhr morgens.

Was dabei genau zu beachten ist, erfahren Sie in einer weiteren Email in ca. zehn Tagen.

Heute nur die Bitte (Achtung, das Nebelhorn bläst!): Notieren Sie sich gerne schon mal diesen Termin (25.10.), um alle Ihre Kartenwünsche für den 30. oder 31. Januar 2026 möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Denken Sie dabei bitte auch an alle Ihre Freundinnen und Freunde. Dann kann zumindest bei Ihnen nichts mehr schief gehen.

Und bei uns? Gut, vor dem Schiefgehen ist niemand gefeit. Aber wir Creinvelter versuchen uns so gut vorzubereiten, dass uns das Nebelhorn nicht selbst um die Ohren fliegt.

Vielleicht interessiert Sie ja der Ablauf im Vorfeld unseres Sitzungsgeschehens:

Wir beginnen unsere regelmäßigen „Sonntagsbesprechungen“ am 12. Oktober. Stellen am Nikolaustag (6. Dezember) einem internen Kreis unsere (halb-) fertigen Programmnummern vor. Starten am 10. Januar des kommenden Jahres in die Haupt-, und am 28. Januar in unsere Generalprobe.

Klingt das nicht verheißungsvoll? Nach Trainingseifer und guten Vorsätzen?

Zumal kreative Ideen ja schon heute vorhanden sind.

Ich möchte aber nicht ins Nebelhorn tuten, sondern die Sache spannend halten. Freuen Sie sich doch schon heute auf ein buntes, abwechslungsreiches Creinvelt-Programm 2026. Ein Jahr vor unserem großen Jubiläum! Aber das hat unser Motto ja schon im Blick. Denn das heißt: „Mer fi-ere duur bös 100!“ Und: 100 zu werden ist für eine Brauchtumsgesellschaft, die aus einer Laune heraus von drei Abiturienten des Krefelder Arndt-Gymnasiums 1927 in der Küche ihres Lieblings-Gastwirts gegründet wurde, ja schon eine beachtlich lange Zeit.

Was mit dem Horn ja auch mal lautstark herum posaunt werden darf!

Machen Sie es gut.

Mit 3x „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident

 

 

 

16. September 2025 

 

Sonderbrief zum Tod von Johannes Kockers

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

liebe aktive Creinvelter auf und hinter der Bühne,

 es ist für uns alle ein Schock: Die Nachricht, dass unser Freund und Aktiver Johannes Kockers am 16. September im Alter von nur 65 Jahren verstorben ist. Er war ein ganz wertvoller Mitgestalter unserer Brauchtumsgesellschaft. Ein durch und durch verantwortungsvoller und ideenreicher Mensch. Seit Mitte der 1990er Jahre stand er zu unser aller Freude bei uns im Rampenlicht.

Johannes Kockers verkörperte seine Rollen in einer Form, die einfach unnachahmlich war. Er beobachtete die Menschen mit all ihren kleinen Schwächen – und hielt ihnen den Spiegel vor. Doch immer in einer Art, dass sie über sich selbst lachen konnten.

Ich erinnere an einige seiner Rollen: Den weltbesten Catcher seiner Zeit, René Lasartesse; den Butler in „Dinner for One“; die Schwester der erfolgreichen Krefelder Schlagersängerin Andrea Berg – mit Namen Hülsa Berg. Und das Kölner Tanzmariechen im Krefelder Karneval.

Er kam als „Einpeitscher des Publikums“, als Tomatensaft-Verkäufer im Flieger, als Weiser aus dem Morgenland. Oder als Moderator Günther Thomas Jauchengott im Gespräch mit Isolde Kuh. – Rollen, auf deren Ideen und Umsetzung wir im Leben nicht gekommen wären. Vergleichbar nur mit der britischen Komikergruppe Monty Python.

Er war schräg – und konnte geradeaus denken. Total gaga – und absolut verlässlich. Chaotisch – und ein genialer Organisator.

Hannes, wie er sich selber nannte, liebte Martina, die große Liebe seines Lebens. Manni, den gemeinsamen Kater. Den 1. FC Köln. Und er aß für sein Leben gern Frankfurter Kranz.

Er konnte sprachlich genauso gut den Sachsen, Bayern oder Schwaben nachahmen wie den Bürger aus dem Ruhrgebiet.

Seine Multitalente stellte er als Karnevalsprinz des Jahres 2009 – mit seiner Lieblichkeit Martina – allen Krefelder Jecken zur Verfügung.

Kurz: Johannes konnte mitreißen. Eine echte „Rampensau“, wie er sich selbst bezeichnete.

Er war sehr gerührt, als er vor zwei Jahren noch einmal den vollen Applaus genießen konnte – mit stehenden Ovationen seines geliebten Publikums –, und er die Bühne nach seinem letzten Auftritt quer durch den Saal verließ.

Wir alle verneigen uns vor ihm und seiner Lebensleistung. Ein Ausnahmekönner, vor allem aber ein enger, fürsorglicher, treuer Freund ist von uns gegangen. Er wird uns nicht nur als Ratgeber und Inspirator fehlen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen. Sein Lächeln, sein Lachen und seinen Humor.

Lieber Hannes, wir danken Dir für Deine Freundschaft und die schönen Stunden, die Du uns allen geschenkt hast.

In herzlicher Verbundenheit

für alle Deine Freundinnen und Freunde der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Dein Schorsch

 

September 2025 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Creinvelt-Freundinnen und -Freunde,

im zurückliegenden August feierten wir Halbzeit. Denn unsere letzten Sitzungen lagen ein halbes Jahr zurück. Was heißt das für Creinvelt? Langsam wird es ernst? Ja, so lässt sich das beschreiben.

Womit wir schon bei einem wichtigen Thema sind: Unsere kleine, aber feine Gesellschaft braucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die uns in den verschiedensten Bereichen unterstützen können. Im Ehrenamt blühen ja viele individuelle Fähigkeiten auf. Manchmal hinter den Kulissen, manchmal ganz vorne auf der Bühne.

Martina und Christa helfen uns schon sehr bei der Herstellung von Kontakten, beim Sitzungsheft, bei der Suche nach neuen Aktiven für unser Sitzungsgeschehen. Denn Hilfe können auch wir gut gebrauchen. Nichts regelt sich von allein. Also, liebe Christa, liebe Martina, Euch schon mal einen ganz herzlichen Dank für Euer tolles Engagement.

Haben auch Sie Interesse und Lust, Creinvelt zur Seite zu stehen? Und ein erstes Gespräch zu führen? Sehr gerne! Schreiben Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Und sollten Sie Talente kennen, die es auf die Bühne drängt … wir sind offen und erwartungsfroh. Herzlich gerne auch für Textschreiber/Innen. Für Sitzungsheft-Unterstützer/Innen. In Mundart, Hoch- und Streifendeutsch.

Vielleicht bietet Creinvelt ja gerade nach der Pensionierung noch sinnerfüllte Tätigkeiten. Wer organisiert zum Beispiel gerne?

Bald feiern wir Jubiläum. Die „100“ erreichen wir 2027. Dann werden wir nicht nur die Korken knallen lassen, sondern ein besonderes Fest gestalten. Dazu erfahren Sie mehr im Laufe der Zeit.

Langsam fangen wir an, von zwei gelungenen Sitzungen Ende Januar 2026 zu träumen. Im Oktoberbrief werden Sie Hinweise zum Erwerb Ihrer Mitgliedskarten finden. Machen Sie doch gerne schon jetzt „Werbung“ in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Denn die größte Freude ist für uns ein vollbesetztes Seidenweberhaus. Mit stimmungsvollen und feierlaunigen Gästen.

Auch wir, die Aktiven der Gesellschaft, sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. Unser Lohn ist der Spaß an der Freude – und Ihre Verbundenheit.

Nochmals: Die Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! steht zu Ihrer Verfügung. Kommen Sie zu uns. Und lassen Sie uns die Freude gemeinsam zelebrieren.

Darauf ein dreifaches „Heil und Humpen!“

Im Namen aller Aktiven der Gesellschaft Creinvelt 1927 e.V.

Ihr Dr. Georg „Schorsch" Rupp

Präsident